"Papa, das ist meine neue Nummer ..." WhatsApp-Schwindler gerät an Sparkassen-Betrugs-Experten

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Chemnitz - Sonst warnt er andere vor Enkeltricks. Doch jetzt wollten Betrüger tatsächlich den Chemnitzer Sparkassen-Sprecher Sven Mücklich (47) reinlegen! Bei ihm waren die Ganoven allerdings an der falschen Adresse.

Das war die falsche Adresse: Betrüger wollten Sparkassen-Sprecher Sven Mücklich (47) am Handy reinlegen.
Das war die falsche Adresse: Betrüger wollten Sparkassen-Sprecher Sven Mücklich (47) am Handy reinlegen.  © Uwe Meinhold

Um 8.37 Uhr meldete sich eine unbekannte Handynummer per SMS mit dem Satz: "Guten Morgen, Papa, das ist meine neue Nummer."

Mücklich ging zum Schein auf den Chat des Enkeltricksers ein. Und es begann die derzeit übliche Leier: Das alte Handy sei kaputt, der "Sohn" müsse zwei Überweisungen tätigen, komme aber nicht an sein Online-Banking. Ob Papa helfen könne - mit 4107,18 Euro für ein MacBook.

Nach vier Stunden Hin und Her brach Sven Mücklich die Diskussion ab. Den Chatverlauf will der Betrugsexperte nun für Schulungen in der Sparkasse nutzen. "Außerdem habe ich damit meine Eltern gewarnt."

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Das Landeskriminalamt rät allen, die Opfer von Cyberkriminalität geworden sind, sofort ihre Bank und die Polizei zu kontaktieren.

So begann der Betrugsversuch per WhatsApp auf dem Smartphone von Sven Mücklich. Viele Menschen fallen auf den Enkeltrick herein.
So begann der Betrugsversuch per WhatsApp auf dem Smartphone von Sven Mücklich. Viele Menschen fallen auf den Enkeltrick herein.  © Screenshot/Mücklich
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Auch über WhatsApp können verdächtige Kontakte gemeldet werden; nach Prüfung wird der Betrüger-Account gesperrt.

Titelfoto: Uwe Meinhold, Screenshot/Mücklich

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