Beschlossen: Chemnitzer Rathaus muss Krippen-Umfrage starten

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Chemnitz - Warum gehen immer weniger Chemnitzer Kleinkinder in eine Krippe?

"Kein Kind darf aus strukturellen Gründen von frühkindlicher Bildung ausgeschlossen werden", fordert Christin Furtenbacher (41, Grüne).
"Kein Kind darf aus strukturellen Gründen von frühkindlicher Bildung ausgeschlossen werden", fordert Christin Furtenbacher (41, Grüne).  © Uwe Meinhold

Genau das soll eine anonyme Elternbefragung klären, die das Rathaus jetzt auf den Weg bringen muss.

Der Jugendhilfeausschuss hat einen gemeinsamen Antrag von Grünen, Linken, SPD und Liga Chemnitz beschlossen.

Der Verdacht der Fraktionen: Es geht nicht nur um sinkende Geburtenzahlen, sondern möglicherweise auch um Hürden, die Familien vom Krippenbesuch abhalten.

Die Krippenkapazitäten werden von rund 3200 Plätzen 2025/26 auf gut 2600 Plätze 2027/28 schrumpfen. Geprüft werden sollen mögliche Hindernisse wie Kosten, Bürokratie oder lange Wege.

Die Ergebnisse sollen in einem Jahr ausgewertet werden.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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