Chemnitz will Geld von E-Scooter-Verleihern
Chemnitz - Für rund 600 E-Scooter, die in Chemnitz als Mietfahrzeuge unterwegs sind, könnte bald eine neue Gebühr fällig werden.
Städte wie Dresden, Leipzig und Berlin haben die elektrischen Zweirad-Flitzer längst als Einnahmequelle erschlossen und lassen sich die Nutzung des öffentlichen Verkehrsraums von den Anbietern pro Fahrzeug vergüten - in Dresden etwa mit 3,35 Euro pro Fahrzeug.
Auch Chemnitz liebäugelt mit Gebühren - nicht nur für E-Scooter-Verleiher: "Es ist denkbar, perspektivisch sämtliche öffentlich zugänglichen Verleihsysteme für Fahrzeuge wie Fahrräder, E-Scooter, Motorräder etc. in eine erlaubnispflichtige Sondernutzung zu überführen und gegebenenfalls Gebühren zu erheben", teilte eine Stadtsprecherin mit.
Auch das teils wilde Durcheinander abgestellter Elektro-Roller hat die Stadtverwaltung im Visier und will das Parken von Miet-Zweirädern reglementieren.
Angedacht ist, "das Abstellen dieser Fahrzeuge nur in besonders gekennzeichneten Stellflächen zu gestatten, weil die unsachgemäße Abstellung von E-Scootern zunehmend zu gefährlichen Situationen im öffentlichen Verkehrsraum führt", heißt es aus dem Rathaus.
Titelfoto: Ralph Kunz
