Chemnitz - Staatsministerin Regina Kraushaar (62, CDU) war am Dienstag in Chemnitz unterwegs - mit guten Nachrichten.
Nach einem Stopp in der Schönherrfabrik, wo sie mehr als 245.000 Euro Fördermittel für die Sanierung der historischen Fassade und des Treppenhauses der Fabrik übergab, ging es weiter zum Garagen-Campus.
Dort drehte es sich um ein Zukunftsthema des Nahverkehrs: autonomes Fahren. In Chemnitz arbeiten mehrere Unternehmen an Fahrzeugen, Sensorik und Software für selbstfahrende Shuttles.
Das Ziel der Infrastruktur-Ministerin: Bis 2030 sollen autonom fahrende Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr im Regelbetrieb unterwegs sein. "Das Know-how für diese ehrgeizigen Pläne sitzt auch hier in Chemnitz", so Kraushaar.
Im Frühjahr hatten Sachsen und zahlreiche Akteure dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Bis 2030 ist es noch ein paar Jahre hin, einen Vorgeschmack bekam Kraushaar am Dienstag im autonomen Shuttle der Staff-Eye GmbH.