Nach Ratsentscheidung zu Rabenstein-Ost: Campus-Kritiker geben nicht auf

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Chemnitz - Der Stadtrat hat die Petition abgebügelt, aber Ruhe kehrt in Rabenstein deshalb noch lange nicht ein. Knapp 1400 Unterschriften haben am Ende nicht gereicht, um den "Innovationscampus Rabenstein" zu stoppen.

Wird der Innovationscampus Rabenstein einmal so aussehen? (Visualisierung)
Wird der Innovationscampus Rabenstein einmal so aussehen? (Visualisierung)  © Stadt Chemnitz

Die Gegner wollen sich mit dem Nein aus dem Stadtparlament nicht abfinden. Nach der Stadtratssitzung am Mittwoch machen die Petenten Sven Schreiber und Falk Haentzschel in einer gemeinsamen Erklärung klar, dass sie die Entscheidung zwar akzeptieren, aber weiter Druck machen wollen.

"Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Interessen der Anwohner und Bürger angemessen berücksichtigt werden."

Aus ihrer Sicht müssten der tatsächliche Flächenbedarf, die Umwelt- und Klimafolgen und mögliche Alternativen "ernsthaft" geprüft werden.

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Rückendeckung bekamen die Gegner im Nachgang von Linken-Fraktions-Chefin Susanne Schaper (48): "Es ist nachvollziehbar, dass Wirtschaftsflächen gebraucht und entwickelt werden müssen."

Sie warnte davor, die Einwände einfach wegzuwischen: "Dann müssen wir uns auch nicht wundern, dass uns keiner mehr ernst nimmt."

Anwohner Sven Schreiber hat die Petition eingereicht.
Anwohner Sven Schreiber hat die Petition eingereicht.  © Ralph Kunz
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Falk Hentzschel ist einer der Petenten gegen das Gewerbegebiet "vor der Haustür".
Falk Hentzschel ist einer der Petenten gegen das Gewerbegebiet "vor der Haustür".  © Ralph Kunz
Für Susanne Schaper (48, Linke) gibt es beim Innovationscampus Rabenstein noch viel Klärungsbedarf.
Für Susanne Schaper (48, Linke) gibt es beim Innovationscampus Rabenstein noch viel Klärungsbedarf.  © Kristin Schmidt

Seit Jahren laufen an der Autobahnabfahrt Rottluff Planungen für ein Gewerbegebiet, letztes Jahr wurden das Projekt ausgeweitet und intensiviert.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz (2), Stadt Chemnitz

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