Chemnitz - Für einen 78-jährigen Audi-Fahrer endete eine Autofahrt am Sonntagvormittag in der Würschnitz in Chemnitz. Er nahm zuvor einem bisher unbekannten Autofahrer die Vorfahrt, wodurch es zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen kam.
Wie die Polizei gegenüber TAG24 bestätigte, wurden die Einsatzkräfte gegen 8.40 Uhr an die Kreuzung Annaberger Straße/Klaffenbacher Straße gerufen.
Der 78-Jährige war zunächst auf der Klaffenbacher Straße unterwegs und wollte nach links auf die Annaberger Straße (B95) abbiegen. Dabei nahm er jedoch dem Fahrer eines dunklen Autos, der in stadtauswärtiger Richtung unterwegs war, die Vorfahrt.
Der Audi krachte in die rechte Seite des zweiten Autos und schleuderte nach einer 180 Grad Drehung in das Straßengeländer. Dieses gab nach und der Audi stürzte in die Würschnitz.
Der Unfallgegner setzte währenddessen seine Fahrt fort. Laut Polizeiangaben ist derzeit nur bekannt, dass es sich um ein dunkles Fahrzeug handelt. Die Suche nach dem Auto blieb bisher erfolglos. Ein Zeugenaufruf wird voraussichtlich die kommenden Tage gestartet, so die Polizei am Sonntagnachmittag.
Der 78-Jährige wurde bei dem Unfall am Kopf verletzt und musste - entgegen der Erstinformationen der Polizei - mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Ampeln an der Kreuzung nicht im Betrieb
Am Audi entstand laut Polizeiinformationen ein Sachschaden von etwa 8500 Euro. Jedoch verlor das Auto nach dem Unfall offenbar keine Betriebsmittel. Weder die Ölwehr noch das Umweltamt kamen zum Einsatz.
Zur Instandsetzung des Geländes war das Tiefbauamt der Stadt noch am Sonntag im Einsatz.
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren die Ampeln an der Kreuzung nicht im Betrieb. Der Verkehr wurde durch die Vorfahrtszeichen geregelt.
Erstmeldung: 9. August, 11.48 Uhr; letzte Aktualisierung: 15.02 Uhr