Adel verpflichtet! Perlen-Königin glänzt jetzt auch in Dresden

Dresden - Aus der Antike stammt die Mythologie, dass Perlen die Tränen von weinenden Meerjungfrauen sind. Bei Celia von Barchewitz (58) sind es Freudentränen.

Celia von Barchewitz (58) präsentiert im Leipziger Showroom ihren Perlenschmuck.
Celia von Barchewitz (58) präsentiert im Leipziger Showroom ihren Perlenschmuck.  © Stefan Häßler

Denn die Fotografin, Marketing-Expertin und Schmuckdesignerin aus Leipzig ist die einzige Sächsin, die es mit ihrem Label in das neue Dresdner Luxus-Modehaus "Papenbreer" auf der Wilsdruffer Straße geschafft hat. Zwischen Prada und Givenchy locken ihre Perlenketten und Armbänder.

Und nicht nur dort: Auf der Coverseite des internationalen Modemagazins "Harpers Bazaar" trägt das Titelmodel Perlenschmuck aus Leipzig.

Genauer gesagt: Die Perlen kommen aus Asien. "Seit 18 Jahren fahre ich mit der Hilfsorganisation Operation Restore Hope nach Manila, wo Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten operiert werden. Dabei habe ich deren Mütter kennengelernt, die mit dem Auffädeln von Süßwasserperlen auf Stränge Geld verdient haben." Die Leidenschaft war geweckt. Aus ersten Ketten für Freundinnen wurde schnell ein Business - mit Showroom und kleiner Werkstatt (www.celia-von-barchewitz.de).

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"Mit den Perlenfrauen arbeite ich bis heute zusammen, ich kaufe aber auch auf Schmuckmessen in Hongkong Perlenstränge ein", erzählt sie.

Armbänder von schlicht bis opulent - entworfen von Designerin Celia von Barchewitz.
Armbänder von schlicht bis opulent - entworfen von Designerin Celia von Barchewitz.  © Stefan Häßler
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Celia von Barchewitz (Mitte) mit ihren "Perlenfrauen" aus Manila.
Celia von Barchewitz (Mitte) mit ihren "Perlenfrauen" aus Manila.  © privat

Schmuckstücke von Celia von Barchewitz schon ab 39 Euro zu haben

Im Mai kann der Perlenschmuck auf Schloss Prischwitz bestaunt und erworben werden.
Im Mai kann der Perlenschmuck auf Schloss Prischwitz bestaunt und erworben werden.  © imago/imagebroker

Süßwasserzuchtperlen von den Philippinen, Japan und aus China kombiniert Celia von Barchewitz mit Leder, Edelmetall oder Seide zu Statement-Pieces. Zu Hinguckern, die nichts mit Alten-Tanten-Ketten gemein haben. Ab 39 Euro ist ein zartes Armbändchen zu haben. Für die Luxuskollektion mit Diamanten und dunklen Tahiti-Perlen wird es schnell vierstellig.

Wer sich verführen lassen will: Vom 1. bis 3. Mai ist Celia von Barchewitz beim "Landpartie"-Markt auf Schloss Proschwitz mit dabei, und in der Adventszeit beim Weihnachtsmarkt auch auf Schloss Wackerbarth.

Ihren Künstlernamen hat die clevere Designerin im Personalausweis manifestiert. "Der Name hat Familienbezug, meine Großmutter hieß Hildegard Barchewitz und irgendwann gab es in unserer Geschichte auch ein 'von', verarmter Adel halt", schmunzelt Celia von Barchewitz, die wieder ordentlich für Glanz und Glamour sorgt - aber für moderne Frauen!

Titelfoto: Stefan Häßler

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