Backware mit Tradition: Auch Sachsen feiert sein Brot - das sind die beliebtesten Sorten

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Dresden - Egal ob Dinkel, Roggen oder Weizen: In Deutschland dreht sich am Dienstag alles rund um das gefragte Grundnahrungsmittel mit einer langen Tradition. Der "Tag des Deutschen Brotes" soll vor allem die Vielfalt und Qualität des Bäckerhandwerks würdigen.

Anlässlich zum "Tag des Deutschen Brotes" kamen Obermeister Rico Uhlig (55, v.l.), Manuela Lohse (55), Geschäftsführerin der Bäcker-Innung Dresden, Bäckermeister Andreas Wippler (48), OB Dirk Hilbert (54) und Bäckermeister Andreas Kröber (48) ins Gespräch.
Anlässlich zum "Tag des Deutschen Brotes" kamen Obermeister Rico Uhlig (55, v.l.), Manuela Lohse (55), Geschäftsführerin der Bäcker-Innung Dresden, Bäckermeister Andreas Wippler (48), OB Dirk Hilbert (54) und Bäckermeister Andreas Kröber (48) ins Gespräch.  © Thomas Türpe

Auch in Sachsen spielt das beliebte Gebäck eine wichtige Rolle. "Das Lieblingsbrot der Deutschen ist ganz klar Roggenmisch- sowie Saatenbrote", betont Obermeister Rico Uhlig (55). Doch nicht nur die Verbraucher zeigen starkes Interesse an den sogenannten "Bemmen".

Letztes Jahr unterschrieben rund 3225 Azubis in Sachsen einen Ausbildungsvertrag - ein Plus von 17 Prozent bei den Bäckern. "Es freut mich sehr, dass vor allem in den Landkreisen Görlitz, Bautzen und Dresden so viele Neulinge dazugekommen sind."

Dennoch bringt der Beruf einige Herausforderungen mit sich. Viele Jugendliche würden vor allem das frühe Aufstehen abschrecken. "Wenn die Kunden morgens zum Bäcker gehen, stehen die Fachkräfte oft schon seit Stunden in der Backstube."

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Ein weiteres Problem: die deutlich sichtbar gestiegenen Preise seit 2019. Laut dem Statistischen Bundesamt seien Backwaren durch erhöhte Energie- oder Rohstoffkosten um 34,4 Prozent gestiegen. Trotz der Preissteigung erfährt das Handwerk starken Rückhalt.

"Viele Verbraucher gehen weiterhin zum Bäcker und unterstützten die regionalen Läden", betont Michaela Lohse (55), Geschäftsführerin der Bäcker-Innungen Dresden. Sie sei davon überzeugt, dass sich Qualität und Regionalität in Zukunft noch stärker durchsetzen werden.

Mehr als 3200 verschiedene Sorten gelten hierzulande als Kulturgut, das bereits 2014 von der UNESCO als "immaterielles Kulturerbe" anerkannt wurde. (Symbolfoto)
Mehr als 3200 verschiedene Sorten gelten hierzulande als Kulturgut, das bereits 2014 von der UNESCO als "immaterielles Kulturerbe" anerkannt wurde. (Symbolfoto)  © Fotomontage/imago images/Panthermedia
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Viele junge Menschen sträuben sich vor dem traditionellen Handwerk. Der Grund: sehr frühes Aufstehen. (Symbolfoto)
Viele junge Menschen sträuben sich vor dem traditionellen Handwerk. Der Grund: sehr frühes Aufstehen. (Symbolfoto)  © imago/photothek

Auch OB Dirk Hilbert (54) kann dem Geruch von frisch gebackenem Bäckerbrot nicht widerstehen: "Als ich klein war, konnte ich es kaum erwarten, davon zu naschen."

Titelfoto: Fotomontage/Thomas Türpe/imago images/Panthermedia

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