Dresden - In der kommenden Woche muss die Leipziger Straße kurzzeitig voll gesperrt werden, Straßenbahnen werden umgeleitet. Grund sind Arbeiten für die Trinkwasserversorgung der Stadt.
In der Nacht zum 1. April wird ein 46 Meter langes Stahlrohr per Schwerlastkran eingehoben und über die Leipziger Straße gelegt. Dafür sperrt die SachsenEnergie den Bereich zwischen Antonstraße und Eisenbahnstraße im Zeitraum vom 31. März, 21.45 Uhr, bis zum 1. April, 1.45 Uhr.
Die Sperrung betrifft auch den öffentlichen Nahverkehr, weshalb die Tram-Linien 4 und 9 ab 19.45 Uhr umgeleitet werden müssen. Alle Infos zu den Linienänderungen findet man auf der Website der Dresdner Verkehrsbetriebe.
Die Rohrbrücke ist Teil des Trinkwasserprovisoriums, das seit vergangenem Oktober durch die Marienbrücke geführt wird und jetzt an das bestehende Netz angeschlossen werden soll.
Eine unterirdische Verlegung im Bereich der Leipziger Straße sei aufgrund des dichten Medienbestandes und der kurzfristigen Realisierung nicht möglich, heißt es in einer Mitteilung des Energie-Unternehmens.
Rohrbrücke ist Teil des Trinkwasserprovisoriums
Nach dem Zusammenbruch und dem anschließenden Abriss der Carolabrücke fiel auch eine wichtige Leitung der Trinkwasserversorgung für die Dresdner Neustadt weg. Zwei Leitungen musste dies seitdem kompensieren, wobei im kommenden Sommer eine der beiden aufgrund einer Sanierung außer Betrieb genommen wird.
Damit die Wasserversorgung der nördlichen Stadtseite im Falle einer Störung trotzdem stabil bleibt, wurde das Provisorium in der Marienbrücke verlegt.