Neue Wohnungen, Büros, Park: Dix-Quartier wird wie gemalt

Dresden - Alles neu am Otto-Dix-Quartier in Strehlen! Die Verwaltung will das Areal um das Otto-Dix-Center (ODC) zu einem lebendigen Stadtquartier entwickeln. Geplant sind 800 Wohnungen für rund 2000 Bewohner.

Blick vom Dach des Otto-Dix-Center (ODC) auf die Brachfläche, wo ein Großteil des neuen Quartiers entstehen soll. Stadtplaner Falko Wendler (55, l.) und Architekt Carsten Otto (49) zeigen die Pläne.
Blick vom Dach des Otto-Dix-Center (ODC) auf die Brachfläche, wo ein Großteil des neuen Quartiers entstehen soll. Stadtplaner Falko Wendler (55, l.) und Architekt Carsten Otto (49) zeigen die Pläne.  © Eric Münch

Das Quartier entspricht etwa einer Größe von 20 Fußballfeldern. Den meisten Platz bietet die Brache (früher war hier eine Gärtnerei und Kfz-Gewerbe) neben dem ODC an der Reicker Straße.

Man plane einen Mix aus Wohnhäusern (überwiegend 3- bis 5-Geschosser) für Mietwohnungen (1-4-Raum) und einigen Reihenhäusern (Wohneigentum), dazu auch Flächen für Büros, Gewerbe, Gastronomie und einen Park, so Stadtplaner Falko Wendler (55).

Auch am ODC soll es Um- und Anbauten für Wohnungen, Geschäfte und ein Ärztehaus geben. Der Eingang des Einkaufstempels soll auf die dann attraktivere Seite im Nordwesten verlegt werden, wo auch ein neuer kleiner Stadtplatz entstehen soll.

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Um das Quartier auszubauen, ist die Stadt mit verschiedenen Partnern in Absprache, darunter drei privaten Investoren, denen ein Großteil der Grundstücke gehören.

Bis zum Baustart des neuen Stadtquartiers könnten noch einige Jahre vergehen

Das Modell zeigt Wohnhäuser und Park.
Das Modell zeigt Wohnhäuser und Park.  © Eric Münch
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Perspektivisch werden hier auch Menschen wohnen, die im Wissenschaftsstandort Dresden-Ost arbeiten, der auf der gegenüberliegenden Seite der Reicker Straße entwickelt werden soll.

Am Mittwochabend informierte das Rathaus Bürger vor Ort über die Pläne. Bis der Rahmenplan fürs neue Wohnquartier umgesetzt werden kann, vergehen aber noch Jahre. Frühestens Ende 2027 könnten erste Arbeiten starten.

Titelfoto: Eric Münch

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