Dresden - Seit Anfang Juni läuft die Notsicherung der Brücke Budapester Straße in Dresden. Das Bauwerk benötigt dringend Entlastung. Im vergangenen Monat waren bereits weitere Spanndrähte gerissen. Doch nun gibt es eine gute Nachricht: Die Arbeiten liegen im Zeitplan.
So kann die Frist bis Ende Juli wie geplant gehalten werden, teilte das Rathaus auf TAG24-Anfrage mit.
"Durch eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Baufirma, dem Planungsbüro und der Landeshauptstadt Dresden wurden die Fundamente für die nötigen Stützen unter der Budapester Brücke hergestellt und ein Teil der Stützen zur Notsicherung der Brücke und damit zur Gewährleistung des Verkehrs auf der Ammonstraße errichtet", heißt es.
Während des Prozesses hätten statische Berechnungen kontinuierlich angepasst werden müssen, da etwa beim Ausheben der Baugruben diverse Medien gefunden worden seien, deren Verlegung einen großen Aufwand bedeutet hätte.
Stattdessen sei lieber die Lage der Fundamente und Stützen verschoben worden, lässt die Verwaltung wissen.
"Die Freigabe der Brücke und gegebenenfalls weitere erforderliche Maßnahmen sind abhängig vom Ergebnis der Belastungsüberprüfung, welche Mitte August durchgeführt werden soll", erklärt eine Stadtsprecherin.