Dresden - Auf der Brücke Budapester Straße in Dresden gibt es seit Donnerstag weitere Einschränkungen. Der Abschnitt zwischen der Kreuzung Josephinenstraße und der Brückenrampe zur Ammonstraße ist nun komplett dicht.
"Die direkte Zufahrt Budapester Straße stadtauswärts Richtung Dresden-Plauen ist gesperrt", teilte die Stadt am Donnerstag mit. Der Verkehr werde umgeleitet. Die Auffahrt auf die Brücke von der Ammonstraße aus ist dagegen möglich.
In stadteinwärtiger Richtung kann zur Fahrt über die Anlagen der DB und der DVB weiterhin eine Spur genutzt werden. Danach muss auf die Ammonstraße abgefahren werden.
Für Fuß- und Radverkehr gibt es keine Einschränkungen. Die Linie 62 der DVB wird in beide Richtungen umgeleitet, die Haltestelle Josephinenstraße in Richtung Plauen entfällt. Fahrgäste sollten die Haltestelle Prager Straße nutzen.
Hintergrund sind die derzeit stattfindenden Bauwerksuntersuchungen. Dabei wurden vor gut einer Woche Schäden festgestellt.
Versprödeter Spannstahl macht größere Einschränkungen notwendig
Zum 8. Mai wurde der Verkehr auf jeweils eine Fahrspur pro Richtung reduziert. Zusätzlich gilt seitdem eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen mit Ausnahme von Reise- und Linienbussen.
Im Rahmen des Dauermonitorings wurden zuvor mögliche Schädigungen festgestellt. Eine genauere Untersuchung zeigte, dass im überwiegenden Teil der Brücke keine Auffälligkeiten vorliegen.
Allerdings: "An zwei Stellen im Bereich zwischen Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende wurde das typische Schadensbild eines versprödeten Spannstahls festgestellt", hieß es. Nun solle die Brücke dauerhaft verstärkt werden mit dem Ziel, sie für einen Zeitraum von weiteren zehn Jahren zu erhalten.
Wie lange die neuerliche Sperrung andauert, ist bislang unklar.
Erstmeldung vom 14. Mai, 10.24 Uhr. Letzte Aktualisierung am 14. Mai, 17.04 Uhr.