Stadt lässt Behelfsbrücke errichten: Hier fallen alle Züge aus

Dresden - Einschränkungen angekündigt: Ab Montagabend lässt die Stadt eine Behelfsbrücke für den geplanten Abriss der Straßenüberführung Fabricestraße errichten. Der Bahnverkehr kommt deshalb zum Erliegen.

Eine Behelfslösung wird die alte Brücke Fabricestraße vorübergehend ersetzen. Für den Einbau muss es eine Vollsperrung der Bahnstrecke geben. (Archivbild)  © Stefan Häßler

Laut Infrastrukturbetreiber DB InfraGO dauert die Sperrung für den Einhub von 20.50 Uhr bis 4.20 Uhr am Dienstag. Eine weitere Unterbrechung werde es für eine Prüfung der Konstruktion zudem in der darauffolgenden Nacht im gleichen Zeitfenster geben.

Betroffen sind die S2 (Pirna - Dresden Flughafen), die S8 (Dresden - Kamenz), der RE1 (Dresden - Görlitz), der RE2 (Dresden - Zittau), die RB33 (Dresden - Königsbrück), die RB60 (Dresden - Görlitz) sowie die RB61 (Dresden - Zittau), teilte der VVO mit. Es würden Ersatzbusse fahren.

Nach Rathaus-Angaben dient die 24,5 Meter lange, drei Meter breite und rund 20 Tonnen schwere Stahlbrücke als Ersatz für Fußgänger und Radfahrer zur Querung der Gleise. Die Freigabe sei für den 16. Februar vorgesehen.

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Anschließend könne das alte Bauwerk von 1959 - bestehend aus Spannbetonfertigteilen - beseitigt werden.

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Gemäß der Planungen soll die neue Brücke bereits Ende Oktober für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung stehen. Danach erfolgt der Rückbau der Behelfsvariante. Erste Autos sollen dann Ende des Jahres rollen. Im Rahmen der Baumaßnahme werden auch die Kreuzungsbereiche Elisabeth-Boer-Straße und Magazinstraße bis Februar 2027 erneuert.

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