Glockenklang am Sonntagmorgen: Um 6 Uhr läutet die ganze Stadt

Dresden - Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Und auch die Coronavirus-Pandemie wird die Verbreitung der frohen Botschaft nicht verhindern.

Gottesdienste aus der Kreuzkirche kommen per TV zu den Gläubigen.
Gottesdienste aus der Kreuzkirche kommen per TV zu den Gläubigen.  © Markus Jüngling/Kreuzkirche Dresden

Im Gegenteil: In diesem Jahr feiern die Dresdner Kirchen sehr lautstark die Auferstehung Christi. Am Ostersonntag, 6 Uhr, läuten alle Glocken der Stadt!

Traditionell läuten die Glocken, wenn in den Gemeinden nach dem Entzünden der Kerze am Osterfeuer das Oster-Evangelium gesungen wurde. 

Weil in diesem Jahr die Gläubigen zu Hause ihre Gebete sprechen, möchten die Gotteshäuser auf besondere Weise an die Gemeinschaft erinnern. Mit einem gemeinsamen Glockengeläut.

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Außerdem verlegen zahlreiche Kirchen das Osterfest ins Internet oder TV. 

So feiert die Kreuzkirche die Vesper am Samstag und die Nacht der Auferstehung im Sachsen-Fernsehen. 

Die katholischen Feiern mit Bischof Heinrich Timmerevers werden aus der Pfarrkirche Heilige Familie in Zschachwitz übertragen. 

Um an die Kreuzigung Jesu zu erinnern, brachten Albrecht Nollau (r.) und Pfarrer Eckehard Möller am Kircheneingang Efeu und Trauerflor an.
Um an die Kreuzigung Jesu zu erinnern, brachten Albrecht Nollau (r.) und Pfarrer Eckehard Möller am Kircheneingang Efeu und Trauerflor an.  © Petra Hornig
Superintendent Albrecht Nollau (57) wird Ostermontag das Eingangsportal der Lutherkirche mit Blumen schmücken.
Superintendent Albrecht Nollau (57) wird Ostermontag das Eingangsportal der Lutherkirche mit Blumen schmücken.  © Petra Hornig

Gottesdienst im Livestream

Und die evangelische Kirche Leubnitz-Neuostra, die derzeit saniert wird, bietet Montag einen regelrechten "Baustellengottesdienst" per Livestream an.

Besonders schön: An der Lutherkirche in der Neustadt werden Ostermontag 200 Blumentöpfe als Zeichen der Hoffnung aufgestellt. Spaziergänger bekommen Blümchen geschenkt.

Titelfoto: Petra Hornig

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