Fast 100 Polizisten in Dresden im Einsatz: Was war in Gittersee und der Südvorstadt los?

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Dresden - Am heutigen Donnerstagmorgen sorgte ein großer Einsatz der Kriminalpolizei in Dresden-Gittersee und der Südvorstadt für Aufsehen. Fast 100 Beamte waren im Einsatz.

Insgesamt knapp 100 Beamte waren am Donnerstagmorgen auf der Karlsruher- und Hochschulstraße im Einsatz.
Insgesamt knapp 100 Beamte waren am Donnerstagmorgen auf der Karlsruher- und Hochschulstraße im Einsatz.  © privat

In den Morgenstunden rückten zahlreiche Kräfte der Polizei erst auf einen Netto-Parkplatz an der Kreuzung Karlsruher-/Oskar-Seyffert-Straße im Dresdner Stadtteil Gittersee vor, anschließend fuhren sie von dort nur ein kleines Stück weiter auf die Karlsruher Straße, wo der Zugriff erfolgte.

Zeitgleich waren weitere Einheiten in der Südvorstadt im Einsatz. Auf der Hochschulstraße ging es den Ermittlern um denselben Fall.

Die Beamten kamen einer Bande auf die Schliche, die vermehrt in Wohnhäuser eingebrochen sein soll, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei Dresden am Vormittag in einer Mitteilung. Ein 28-jähriger Moldawier konnte bereits im März identifiziert und festgenommen werden. Er befindet sich derzeit in U-Haft. Nun sollten weitere Mitglieder geschnappt werden.

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Doch von Festnahmen ist im Polizeibericht nichts zu lesen. Jedoch wurden mehrere Beweise sichergestellt: Die Rede war zunächst von Spurenträgern, Kommunikationsmitteln und Dokumenten.

Die insgesamt fünfköpfige Einbrecher-Bande soll für einen Schaden in Millionen-Höhe verantwortlich sein!

Auf der Karlsruher Straße sorgte der Polizeieinsatz für großes Aufsehen.
Auf der Karlsruher Straße sorgte der Polizeieinsatz für großes Aufsehen.  © privat
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Fünfköpfige Bande klaut Sachen im Wert von zwei Millionen Euro

Wertgegenstände wie Schmuck, Münzsammlungen und Bargeld in einer Gesamthöhe von zwei Millionen Euro sollen die Kriminellen erbeutet haben.

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft sollen sie seit Juli des vergangenen Jahres für bis zu 143 Einbrüche in Dresden, Freital, Bannewitz und Radebeul verantwortlich sein.

Eine extra dafür eingerichtete Ermittlergruppe mit dem Namen "Riegel" wurde daraufhin ins Leben gerufen. Nun erfolgte ihr Zugriff mit insgesamt 98 Einsatzkräften der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Bereitschaftspolizei.

Die Ermittlungen dauern weiter an und "werden noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen", wie es heißt.

Titelfoto: privat

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