Harte Landung am Dresdner Flughafen: Mann mit drei offenen Haftbefehlen gefasst

Dresden - Ein Mann aus Algerien hatte sich seinen Aufenthalt in Dresden sicher anders vorgestellt. Vom Flugzeug ging es für ihn nämlich direkt ins Gefängnis.

Die Strafakte des 26-Jährigen ist lang. Dafür wird er nun zur Rechenschaft gezogen. (Symbolbild)
Die Strafakte des 26-Jährigen ist lang. Dafür wird er nun zur Rechenschaft gezogen. (Symbolbild)  © 123RF/eporohin

Wie die Bundespolizei mitteilte, landete am Montagmorgen eine Maschine mit dem 26-Jährigen an Bord in der sächsischen Landeshauptstadt.

Die Beamten warfen ein Auge auf den Algerier und entschieden sich, ihn genauer zu durchleuchten. Mit Erfolg!

Wie sich herausstellte, lagen gegen den Mann gleich drei Haftbefehle vor. Außerdem habe es "zwei laufende Aufenthaltsermittlungen wegen Diebstahls" gegeben.

Dresden: Polizei erwischt Gesuchten am Hauptbahnhof: Ein Blick auf sein Handy sorgt für neuen Ärger
Dresden Crime Polizei erwischt Gesuchten am Hauptbahnhof: Ein Blick auf sein Handy sorgt für neuen Ärger

Zudem hatte der 26-Jährige wegen unerlaubter Einreise und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz noch Geldstrafen in Höhe von insgesamt 1390 Euro zu begleichen.

In Dresden gelandeter Algerier muss in den Knast

Nach einem Zwischenstopp am Airport Dresden wurde der 26-Jährige direkt ins Gefängnis gesteckt.
Nach einem Zwischenstopp am Airport Dresden wurde der 26-Jährige direkt ins Gefängnis gesteckt.  © Norbert Neumann
Deine täglichen News aus Dresden

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Der Algerier sei laut Bundespolizei aber auch am Montag nicht willig gewesen, die ihm aufgebrummte Strafe zu bezahlen. Also wurde er in Gewahrsam genommen und seine Reise endete schließlich im Gefängnis.

Dort muss der 26-Jährige nun für 125 Tage eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann, 123RF/eporohin

Mehr zum Thema Dresden Crime: