Junger Mann fühlt sich in Dresden verfolgt und wählt Notruf: Polizei nimmt ihn fest

Dresden - Diese Alarmierung ging nach hinten los: Montagfrüh wählte ein 20-Jähriger in Dresden-Leubnitz wegen einer angeblichen Gefahr den Notruf. Am Ende geriet er selbst ins Visier der Ordnungshüter.

Am frühen Montagmorgen hat sich ein junger Mann (20) selbstverschuldet in eine missliche Situation gebracht. (Symbolfoto)  © Arno Burgi/dpa

Es war 5 Uhr, als der junge Mann im Bereich der Friebelstraße zum Handy griff, weil er sich von mehreren Personen verfolgt fühlte, wie die Polizei mitteilte.

Herbeigeeilte Einsatzkräfte hätten jedoch nichts Verdächtiges feststellen können. Dagegen seien sie bei der Befragung des Anrufers unerwartet fündig geworden.

So hätten die Beamten plötzlich eine Pistole bei ihm bemerkt. Es habe sich um eine geladene Schreckschusswaffe gehandelt, die sichergestellt worden sei, heißt es.

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Bei einer anschließenden Durchsuchung habe die Streife zudem auch noch Drogen entdeckt - unter anderem 40 Gramm Kokain, etwa 45 Gramm Haschisch sowie circa 15 Gramm Cannabis.

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Der Deutsche sei festgenommen worden. Gegen ihn würden nun Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Waffengesetz laufen.

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