Junger Mann fühlt sich in Gorbitzer Wohnung bedroht und ruft Polizei: Jetzt wird gegen ihn ermittelt

Dresden - Was hatte er sich nur dabei gedacht? Am späten Dienstagabend rief ein 20-Jähriger die Polizei, weil er in seiner Gorbitzer Wohnung angeblich von mehreren Unbekannten bedroht wurde. Alarmierte Einsatzkräfte fanden jedoch eine gänzlich andere Situation vor.

Ein junger Mann (20) in Gorbitz stellte sich am Dienstagabend als Opfer einer Bedrohungshandlung dar, geriet am Ende jedoch selbst ins Visier der Polizei.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa, Norbert Neumann

So trafen die Beamten nur auf den jungen Mann, wie es in einer Mitteilung heißt.

Stattdessen bemerkten die Ordnungshüter, dass in der Wohnung jede Menge verdächtige Dinge herumlagen.

Eine nähere Begutachtung ergab, dass es sich um rund 1300 verschreibungspflichtige Tabletten sowie rund 85 Gramm Cannabis und Utensilien zum Drogenverkauf handelte. Außerdem stellte die Polizei ein verbotenes Messer sowie eine Softairwaffe sicher.

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Gegen den Syrer wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz sowie das Arzneimittelgesetz ermittelt.

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Ende Januar sorgte ein ähnlicher Vorfall in Dresden für Aufsehen. Damals hatte sich ein Deutscher selbst ein Eigentor geschossen, als er in Leubnitz den Notruf gewählt hatte, weil er sich vermeintlich von einer Gruppe verfolgt fühlte. Der Mann trug eine Waffe sowie Drogen bei sich und wurde deshalb festgenommen.

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