Regenbogenfahne in Dresden zerstört: Mann soll Geldstrafe blechen
Dresden - Weil er eine Regenbogenfahne auf dem Balkon der Hochschule für Bildende Künste in Dresden zerstört haben soll, droht einem Mann (32) nun eine Geldstrafe.
Der Beschuldigte soll bereits im vergangenen Oktober auf dem Balkon der Hochschule eine Regenbogenfahne zunächst zerschnitten und die Einzelteile anschließend hinunter auf die Brühlsche Terrasse geschmissen haben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Freitag mitteilte.
Aufgrund des Vorfalls läuft gegen den deutschen Staatsbürger seither ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs.
Während der 32-Jährige bisher zu seiner Tat schweigt, hat die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Dresden eine Geldstrafe beantragt.
Für das Zerschneiden der Regenbogenfahne soll der bereits vorbestrafte Mann nun 1350 Euro blechen.
Das Amtsgericht Dresden wird nun darüber entscheiden, ob diese Strafe angemessen ist. Die Regenbogenfahne gilt als Symbol der LGBTQ-Bewegung.
Titelfoto: Focke Strangmann/dpa
