Waffen in Geländewagen: Ermittlungen nach Neonazi-Demo vom 14. Februar

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Dresden - Der Neonazi-Aufmarsch vom 14. Februar zieht nun Ermittlungen nach sich: Für die Beschallung und um eine Feuertonne hinter sich herzuziehen, stellte Max Schreiber (38) seinen Geländewagen zur Verfügung. Doch der steckte voller Waffen – nun hat der Fahrer (63) ein Verfahren am Hals.

Bundespolizisten kontrollierten Schreibers Geländewagen und fanden mehrere Waffen.
Bundespolizisten kontrollierten Schreibers Geländewagen und fanden mehrere Waffen.  © Eric Hofmann

Eigentlich ist es bekannt, dass selbst legale Waffen auf Demos nichts zu suchen haben, ebenso waren intensive Kontrollen am Rande des sogenannten "Trauermarsches" angekündigt.

So waren dann selbst die Bundespolizisten, die Schreibers Geländewagen kontrollierten, etwas erstaunt, was sie da fanden. "Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurden drei Messer, ein Baseballschläger, eine Schere sowie ein schlagringähnlicher Gegenstand aufgefunden und sichergestellt", bestätigt Polizeisprecher Marko Laske (50) gegenüber TAG24.

"Es wurde ein Verfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das sächsische Versammlungsgesetz in Verbindung mit Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet", so Laske weiter.

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Schlagringe sind in Deutschland generell verboten, auf Versammlungen wiederum auch erlaubte Waffen.

Der Wagen zog auf der Demo die Feuertonne hinter sich her.
Der Wagen zog auf der Demo die Feuertonne hinter sich her.  © Holm Helis
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Neonazi Max Schreiber (38) hielt sich zum Großteil außerhalb der Demo auf.
Neonazi Max Schreiber (38) hielt sich zum Großteil außerhalb der Demo auf.  © Holm Helis

Jedoch richten sich die Ermittlungen, die mittlerweile die Staatsanwaltschaft übernommen hat, nicht gegen Schreiber. Dieser hielt sich größtenteils außerhalb des Demozugs auf. Deshalb trifft es den Fahrer, weil dieser Zugriff auf die Waffen gehabt haben soll.

Titelfoto: Eric Hofmann

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