Dresden - Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 46-Jährigen Anklage erhoben. Der Deutsche soll mit Drogen gehandelt und zu Hause Waffen besessen haben.
Dem Mann wird vorgeworfen, bei einer Razzia am 17. Dezember vergangenen Jahres gegen 10.30 Uhr in seiner Wohnung in der Königstraße (Barockviertel) unter anderem rund 15 Kilo Marihuana, drei Kilo Haschisch, ein Kilo Amphetamin, 700 Gramm MDMA, 300 Tabletten Ecstasy und über 30 Tüten THC-Gummibären sowie Cannabis zum Weiterverkauf gelagert zu haben.
Für mögliche Auseinandersetzungen im Rahmen des Drogenhandels soll der mutmaßliche Dealer mehrere Waffen wie einen Schlagring, mehrere Messer, einen Schlagstock und Pfefferspray griffbereit in seiner Wohnung aufbewahrt haben.
Zudem wurden bei ihm 26.000 Euro sichergestellt. Das Bargeld stammt sehr wahrscheinlich aus früheren Drogengeschäften.
Der Beschuldigte wurde am Tag der Razzia vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat der Ermittlungsrichter am 18. Dezember einen Haftbefehl gegen den 46-Jährigen erlassen.
Seitdem sitzt der Mann in U-Haft. Er ist nicht vorbestraft und schweigt zu den Tatvorwürfen. Das Landgericht Dresden entscheidet über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage.