Darum reden Umweltminister in Leipzig über Walstrandungen

Leipzig - Der Umgang mit Walstrandungen und mit der Ressource Wasser waren zwei der zentralen Themen bei der Umweltministerkonferenz am Freitag in Leipzig.

Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (54, CDU) setzte sich für intakte Wasserhaushalte in den Braunkohleregionen nach dem Ende der Förderung ein.  © Hendrik Schmidt/dpa

Das Wassermanagement der Zukunft betreffe alle, sagte Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch (54, CDU) im Anschluss an die Konferenz.

"Dazu gehört auch die Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Folgen in den ehemaligen Braunkohlegebieten, um nach dem Ende des Kohleabbaus Verhältnisse herzustellen, die einen sich weitgehend selbst regulierenden Wasserhaushalt ermöglichen."

Sachsen hat derzeit den Konferenz-Vorsitz. In weiteren Beschlüssen ging es um die effektivere Bekämpfung der Umwelt- und Klimakriminalität wie etwa den illegalen Handel mit fluorierten Treibhausgasen (F-Gasen) und um das Thema Walstrandungen.

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Deutschland müsse darauf künftig besser vorbereitet sein, hieß es. Mecklenburg-Vorpommern plädierte für einen länderübergreifenden Runden Tisch.

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"Wälder, Flüsse und Auen sind die unverzichtbare natürliche Infrastruktur Deutschlands", sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (50, SPD).  © imago/imagebroker

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee soll bis zum Herbst konkrete Vorschläge für abgestimmte Verfahren und klare Zuständigkeiten vorlegen. Dann treffen sich die Umweltminister der Länder in Bad Schandau (Sächsische Schweiz).

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