Der Weltradiotag fällt auf einen Freitag, den 13. Ein Problem? So abergläubisch sind unsere Moderatoren

Dresden - Heute ist nicht nur Freitag, der 13. - für manch einen ein Unglückstag, an dem besondere Vorsicht geboten scheint. Heute ist auch Weltradiotag. Da stellt sich doch die Frage: Wie abergläubisch sind eigentlich unsere Radiomoderatoren? TAG24 hat nachgehakt.

Marcel Wentzke (49) geht heute beim Weckalarm auf Nummer sicher. (Archivbild)  © PR

Radiomoderator Marcel Wentzke (49) übernimmt gerade für Andre Hardt bei Radio Dresden die Morningshow-Urlaubsvertretung.

"Ich habe definitiv Respekt vor diesem Datum. Deshalb werden auch extra drei Wecker gestellt. 3.15 Uhr, 3.20 Uhr und 3.25 Uhr - damit zumindest beim Aufwachen schon mal nichts schiefgehen kann. Auch im Bad gilt besondere Vorsicht, damit nicht die Handcreme statt der Zahnpasta zum Einsatz kommt. Allerdings sind mir die meisten Versprecher und Pannen immer an anderen Tagen passiert."

Anzeige
Bringt Freitag, der 13. wirklich Unglück, Pech und Pannen? (Symbolbild)  © imago/Christian Ohde

Mirjam Köfer und André Hardt sehen Freitag, den 13., gelassen

André Hardt (58) und seine Lebensgefährtin Mirjam Köfer (52) steigen am verflixten Freitag in den Flieger. (Archivbild)  © Stefan Häßler

Das Moderatorenpaar Mirjam Köfer (52) und André Hardt (58) von Radio Dresden sieht Freitag, den 13., durchaus positiv. "Wir fliegen an diesem Tag zurück aus dem Urlaub nach Dresden und sind auch zuversichtlich, dass wir heil und sicher ankommen", schmunzelt Mirjam. "Mein Papa war allerdings fürchterlich abergläubisch", verrät Mirjam über die 2021 verstorbene DEFA-Legende Herbert Köfer.

Anzeige

Silvio Zschage und Elena Pelzer geben nichts auf das "Unglücksdatum"

Silvio Zschage (46) und Elena Pelzer (42) geben nichts auf das "Unglücksdatum". (Archivbild)  © Koch

Elena Pelzer (42) schmeißt die Sachsen bei MDR Radio Sachsen aus den Betten. Für sie ist Freitag, der 13. alles andere als ein Unglückstag. "Ich habe am 13. September 2013 - an einem Freitag - geheiratet. Das Datum war auch kurzfristig noch zu haben. Und: Es war ein gutes Omen für die Liebe. Wir sind immer noch glücklich verheiratet."

Elenas Kollege Silvio Zschage (46) ist eigentlich gar nicht abergläubisch.

Aber: "Letztes Jahr ist mir etwas passiert, wo ich kurz dachte: Okay Universum, ich hab's verstanden. Ich hab' meinen Autoschlüssel fallen lassen, natürlich so, dass er unter das Auto gerutscht ist. Ich hab' mich gebückt, will den Schlüssel angeln, stoße mir den Kopf an der Stoßstange und bekomme eine fette Beule. Für fünf Sekunden hab’ ich dem Datum die Schuld gegeben."

Thomas Böttcher kennt den Fachbegriff für die Angst vor Freitag, dem 13.

Thomas Böttcher (60) hat den medizinischen Fachbegriff zur Angst vorm Unglücks-Freitag auf dem Kasten. (Archivbild)  © PR

Ex-"Böfi" und Schauspieler Thomas Böttcher (60) hat noch immer mit "Böttchers Welt - Notizen aus der Provinz" einen Sendeplatz auf MDR Jump.

Er gibt zu: "Ich bin nur ein bissel abergläubisch. Hatte noch nie Pech an einem Freitag, den 13. Aber ich kenne die exakte Bezeichnung für die Angst davor: Paraskavedekatriaphobie".

PSR-Moderator Steffen Lukas ist der Aberglaube rund um Freitag, den 13., "schnurz"

PSR-Moderator Steffen Lukas (56) ist der Aberglaube rund um Freitag, den 13., egal. (Archivbild)  © Eric Kemnitz/ PR

Weder an schwarze Katzen noch an die 13 glaubt PSR-Moderator Steffen Lukas (56). "Das ist mir alles schnurz." Allerdings: Eine Karpfenschuppe im Portemonnaie hat er doch.

"Ich bekomme jedes Jahr auch eine neue Schuppe von meiner Kollegin Claudia Switala - damit das Geld fließt."

Uwe Fischer wurde an einem Freitag, den 13. zum ersten Mal Papa

Uwe Fischer (57) wurde an einem Freitag, den 13. zum ersten Mal Papa. (Archivbild)  © Uwe Meinhold

Hitradio RTL-Moderator Uwe Fischer (57) hat ein wunderbares Verhältnis zum verflixten Datum: "Bei mir läuft traditionell an diesen Freitagen eine Musik von Reinhardt Mey: 'Ankomme Freitag, den 13.' Das ist eigentlich ein Spottlied auf diesen Aberglauben."

"Aber angekommen an einem Freitag, den 13., ist mein erstes Kind Leo. Mittlerweile ist er längst erwachsen und ich bin bereit, Opa zu werden."

Mehr zum Thema Dresden: