16.500 Euro: Kritik am "teuren" Finanz-Berater

Dresden - Für drei Monate ist Ex-Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (62, CDU) als Berater ins Rathaus zurückgekehrt. Das kostet eine stattliche Summe! Die SPD übt scharfe Kritik.

Von 2003 bis 2016 war Hartmut Vorjohann (62, CDU) Dresdens Finanz-Chef, später wurde er Finanzminister.
Von 2003 bis 2016 war Hartmut Vorjohann (62, CDU) Dresdens Finanz-Chef, später wurde er Finanzminister.  © Eric Münch

16.500 Euro bezahlt die Stadt an Vorjohann, damit er die Haushaltsbelastung durch Sozialausgaben analysiert und Empfehlungen gibt, erfuhr Stadtrat Stefan Engel (33, SPD) auf Anfrage.

"Eine Vergütung von 16.500 Euro für drei Monate Berater-Tätigkeit ist in Zeiten der Haushaltssperre eine stolze Summe", zeigt sich der SPD-Politiker empört.

Anstelle eines teuren Beraters brauche es einen "unabhängigen und fachkundigen Kämmerer" in Dresden.

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Ein Seitenhieb gegen OB Dirk Hilbert (54, FDP), der seit 2023 auch das Finanzressort verantwortet - und jetzt externe Hilfe benötigt.

Die Stadt weist die Kritik von sich: "Es geht um weit mehr als die rein fiskalische Betrachtung eines Sachverhaltes." Für eine kritische Analyse sei ein "Blick von außen" notwendig.

Titelfoto: Eric Münch

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