Dresden bleibt Spitze: 57 Nieren in Uniklinik transplantiert

Dresden - Dresden bleibt Spitze beim Thema Organspende: So gehört das Universitätsklinikum zu den bundesweit führenden Transplantationszentren.

Mehr als 8000 Patienten warten aktuell auf ein Spender-Organ, die meisten von ihnen auf eine Niere. (Symbolfoto)  © picture alliance / SZ Photo

Im vergangenen Jahr wurden hier 57 Nierentransplantationen durchgeführt, 14 davon als Lebendspende – damit gab es sogar sechs Operationen mehr als 2024.

Unterstützung bietet dabei das in Dresden entwickelte "Frühwarn-System" DETECT, mit dem ein unvermeidbarer Hirntod vorhergesagt werden und so ein möglicher Spender bestimmt werden kann.

Außerdem profitiert die Stadt von ihrer starken Region, denn Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zählen seit Jahren zu den Organspende-Hotspots Deutschlands. Mit 16,3 Spendern pro Million Einwohner liegt der Osten mit rund 38 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

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Bundesweit spendeten im vergangenen Jahr insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod Organe – so viele wie seit 2012 nicht mehr. Trotzdem bleibt die Lage angespannt und europaweit belegt Deutschland einen der hinteren Plätze.

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Die Uniklinik spielt bei den Organ-Transplantationen ganz vorne mit.  © Ove Landgraf

"Auch wenn wir im deutschlandweiten Vergleich eine hohe Zahl an Organspenden realisieren konnten, blicken wir mit einem weinenden Auge auf die Statistik", betont Anne Trabitzsch, Transplantationsbeauftragte am Uniklinikum.

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