Die 19. "Lange Nacht der Galerien und Museen" in Dresden wartet mit schmucker Kooperation auf

Dresden - Die 19. "Lange Nacht der Galerien und Museen" am 18. Juni im Barockviertel überrascht mit einer schmucken Kooperation: Die Goldschmiedin Barbara Oehlke (56) fertigt Ohrringe und Anhänger nach Scherenschnitten von Künstler Alabaster Becher (36).

Kunstfertiges Duo: Barbara Oehlke (56) und Alabaster Becher (36) fachsimpeln in der Goldschmiede.  © Thomas Türpe

Die Originale sind vom 18. bis 21. Juni in der leerstehenden Ladenfläche auf der Hauptstraße 20 zu sehen. Dort präsentiert Becher rund 200 Leinwand-Arbeiten, Scherenschnitte aus Lkw-Planen, Grafiken, Serien mit Bunt- und Aquarellstiften.

Ein 40 x 110 Zentimeter großer Scherenschnitt, zusammengesetzt aus Dutzenden Polygonen, diente Barbara Oehlke als Vorlage für ihre Schmuckstücke.

Die Goldschmiedin verkleinerte und laserte das "Schnittmuster" auf Sterling-Silber-Rohlinge. Den Schmuck gibt es ab 80 Euro in der Goldschmiede gegenüber, auf der Hauptstraße 15.

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"Ich beschäftige mich mit den großen Fragen der Welt. Künstlerisch zu arbeiten ist für mich die Möglichkeit, ohne Sprache nachzudenken", beschreibt Becher seinen Arbeitsprozess. Und er denkt viel.

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Alabaster Becher zeigt vor dem Ausstellungsraum das große Scherenschnitt-Original.  © Thomas Türpe
Anhänger und Ohrstecker mit dem Scherenschnitt-Motiv.  © Thomas Türpe

Das zeigt in der Pop-up-Galerie auch seine interaktive Schießstand-Installation. Sie thematisiert gezielte Angriffe auf medizinische Hilfskräfte in Kriegsgebieten und wird mit dem Podiumsgespräch (20. Juni, 17 Uhr) "Vom Schutzsymbol zur Zielscheibe" begleitet. Bechers Kunst kann gekauft oder gemietet (kunst-mieten-dresden.de) werden.

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