Gruna lockt zum Spaziergang im Grünen

Dresden - Frische Luft, grüne Alleen und ein Stück Stadtgeschichte zum Mitlaufen: Dresden lädt zum neuen Spaziergang ein. In Gruna wird Bewegung jetzt zum Erlebnis. Und das Beste: Jeder kann einfach losgehen - oder sich führen lassen.

Darja Müßiggang (60) spazierte mit vielen anderen durch Gruna. Hier an der Thomaskirche.
Darja Müßiggang (60) spazierte mit vielen anderen durch Gruna. Hier an der Thomaskirche.  © Norbert Neumann

Unter dem Motto "Erleben Sie Gruna - Ort in der grünen Aue" startet eine neue Route der Reihe "Bewegung im Stadtteil".

Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (49, Linke) eröffnet die Tour persönlich: "Kommen Sie mit und entdecken Sie prächtige Bauten, grüne Inseln und beeindruckende Skulpturen!"

Die rund fünf Kilometer lange Strecke beginnt an der Haltestelle Zwinglistraße und führt durch einen der grünsten Teile der Stadt - zwischen Großem Garten und Rothermundtpark.

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Wer gemütlich unterwegs ist, braucht etwa anderthalb bis zwei Stunden. Unterwegs warten 20 Stationen: von der historischen Thomaskirche über Jugendstilvillen bis hin zu versteckten Kunstwerken und alten Grenzsteinen.

Kristin Kaufmann empfiehlt den regelmäßigen Rundgang

Zur Einweihung des neuen Stadtteilspaziergangs kamen jede Menge Leute vorbei.
Zur Einweihung des neuen Stadtteilspaziergangs kamen jede Menge Leute vorbei.  © Norbert Neumann

"Die Route ist so besonders, weil wir Natur und Kultur verbinden", freut sich Kaufmann. Immer wieder öffnet sich die Route ins Grüne, etwa an der Drachenwiese mit einer jahrhundertealten Eiche oder entlang der Hauptallee.

Auch besondere Orte wie der alte Feuerwehr-Schlauchturm oder der Findlingsbrunnen (aktuell Baustelle) machen den Spaziergang lohnenswert.

Die Idee dahinter ist einfach: Bewegung, Entspannung und ein neuer Blick auf den eigenen Stadtteil. Kaufmann empfiehlt: "Gehen Sie die Runde regelmäßig und beobachten Sie unsere Stadt im Jahreslauf."

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Viele Bänke, Cafés und sogar barrierearme Abschnitte machen die Tour für (fast) alle zugänglich. Nur einzelne Stationen sind eingeschränkt nutzbar.

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann

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