Wegen Niedrigwasser: Güterschifffahrt auf Elbe nicht möglich

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Von Jasmin Beisiegel

Dresden - Wegen des niedrigen Wasserstandes fahren auf der Elbe von Tschechien bis nach Magdeburg bis voraussichtlich September keine Güterschiffe.

Der Wasserpegel stand in Dresden am Samstagmorgen bei 68 Zentimetern. (Archivbild)
Der Wasserpegel stand in Dresden am Samstagmorgen bei 68 Zentimetern. (Archivbild)  © Katharina Kausche/dpa

Aktuell sei eine wirtschaftliche Güterschifffahrt auf der Oberelbe nicht möglich, daher seien zurzeit keine Schiffe unterwegs, teilte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO), Heiko Lorof, auf Anfrage mit.

Zwar kenne man diese Situation aus den Sommermonaten vergangener Jahre. "Allerdings hatten wir in diesem Jahre bereits sehr früh einen sehr geringen Elbpegel (ab Ende April), so dass wir es nicht geschafft haben alle Transporte rechtzeitig an ihr Ziel zu bringen", erläuterte Loroff.

Vor allem Großraum- und Schwertransporte warten daher in den Häfen auf einen höheren Wasserstand, da sie nicht auf Schiene oder Straße ausweichen können.

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Bei Wasserständen unter 1,0 Metern fahren laut Loroff keine Güterschiffe über die Elbe, am Pegel in Dresden waren es am Samstagmorgen 68 Zentimeter.

"Wir hoffen natürlich auf schnellstmögliche Besserung der Situation, realistisch gesehen wird das jedoch sicherlich nicht vor September passieren", sagte Loroff. Der vorhandene Schiffsraum sei in schiffbare Fahrgebiete verlegt worden. Erst wenn die Oberelbe wieder dauerhaft nutzbar sei, würden sie zurückgeführt. Bis dahin nutzten die SBO Straße und Schiene.

Einschränkungen gab es zuletzt auch für die Ausflugsschiffe der Weißen Flotte in Dresden. Teilweise waren die Dampfer nur auf einer Linie im Stadtgebiet unterwegs, Fahrten Richtung Meißen und Sächsische Schweiz mussten ausfallen. Sie können bei Pegelständen ab mindestens 50 Zentimetern fahren.

Titelfoto: Katharina Kausche/dpa

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