Ärger bei den DVB: Mehr als 1000 Abos plötzlich gekündigt!
Dresden - Sturm im Wasserglas bei den DVB: 1040 Kunden (etwa 0,5 Prozent der Stammkundschaft) wurden die Abonnements gekündigt. Aber warum?
Bei dem betroffenen Abo-Modell zahlte der Fahrgast die Gesamtsumme für zwölf Monate im Voraus. Der Grund für die Kündigungen: Im vergangenen Herbst beschloss der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE), zu dem auch die DVB gehören, eine Tariferhöhung.
Beispiel: Jemand der für 748,80 Euro ein 12-Monats-Abo gekauft hatte, zahlte umgerechnet bislang 62,40 Euro pro Monat. Durch die Tarifanpassung (wurde zum 1. April wirksam) kostet ein Abo-Monat jetzt aber 66,90 Euro - und damit 4,50 Euro mehr.
Um diese Erhöhung auf alle Kunden umzulegen, schafften die Verkehrsbetriebe nach einer Vorankündigung die Vorauszahlungs-Option ab.
Doch die schwarz-gelben Transporteure haben eine Übergangslösung in petto. Für die Monate Mai, Juni und Juli konnten und können die Inhaber des 12-Monats-Abos noch zum alten Preis Bus und Bahn nutzen. Nach der Umstellung ab August wird dann der Differenzbetrag zum neuen Tarif auf monatlicher Basis fällig.
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DVB-Sprecher Falk Lösch (59): "Die Umstellung erleichtert nicht nur unsere internen Abläufe, sondern schafft auch beim Kunden Klarheit. Es wird gerechter."
Titelfoto: Bildmontage: Holm Helis, Christian Juppe
