Dreister Angriff im Einsatz: Täter beschädigen Rettungsrucksack und Fahrzeug

Dresden - Schandtat in Dresden: Während eines Rettungseinsatzes wurde wichtiges Equipment entwendet und der Rettungswagen beschädigt.

Während eines Rettungseinsatzes wurden das Rettungsfahrzeug und das Equipment beschädigt.
Während eines Rettungseinsatzes wurden das Rettungsfahrzeug und das Equipment beschädigt.  © © Feuerwehr Dresden

Am Sonntagabend gab es auf der St. Petersburger Straße einen Rettungseinsatz, der anders endete, als erhofft.

Eine Frau musste im zehnten Stock eines Hochhauses medizinisch versorgt werden. Wie die Feuerwehr mitteilte, stießen Unbekannte währenddessen auf einen Rettungsrucksack und nahmen diesen mit.

Anschließend warfen sie das wichtige Equipment aus dem Fenster und trafen dabei den unten stehenden Rettungswagen. Das Fahrzeug wurde unter anderem an der Motorhaube und der Frontscheibe stark beschädigt - auch der Inhalt des Rucksacks kam zu Schaden.

Durch den Zwischenfall konnten die Einsatzkräfte mit der Patientin nicht losfahren und mussten erst auf ein Ersatzfahrzeug warten.

"Uns fehlen die Worte für dieses zutiefst verwerfliche Verhalten. Während unsere Einsatzkräfte alles dafür getan haben, einem Menschen schnell zu helfen, wurde ihre Arbeit mutwillig behindert", erklärte die Feuerwehr in einem Statement.

"Ein solcher Angriff auf einen laufenden Rettungseinsatz gefährdet nicht nur unsere Einsatzkräfte und verzögert dringend notwendige Hilfe für Patientinnen und Patienten, sondern hätte auch unbeteiligte Passantinnen und Passanten auf der Straße treffen können. Dafür haben wir keinerlei Verständnis."

Nun ermittelt die Polizei.

Titelfoto: © Feuerwehr Dresden

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