Explosion erschüttert HTW Dresden: Feuerwehr sichert ausgelaufene Chemikalien in Labor
Dresden - Eine Explosion in einem Labor hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden erschüttert.
In einem Labor im Kellergeschoss der Bildungseinrichtung am Friedrich-List-Platz ist es in der Nacht auf Freitag zu einer Explosion gekommen, wie die Feuerwehr Dresden am Freitagmorgen auf ihrem Threads-Kanal mitteilte.
Die Ursache dafür war noch unklar. Fest steht, dass durch den Wumms ein Schrank beschädigt wurde, in dem verschiedene Chemikalien eingelagert waren, darunter auch Säuren.
Da aufgrund der Explosion mehrere der Chemikalien austraten, lief seit circa 8.59 Uhr ein ABC-Einsatz. Rund 30 Einsatzkräfte waren vor Ort, erklärte Feuerwehrsprecher Michael Klahre gegenüber TAG24.
Nach aktuellen Stand wurde niemand verletzt. Die zwei Personen, die den Schaden im Keller-Labor am Morgen entdeckt hatten, mussten jedoch vorsorglich behandelt werden, so Klahre weiter.
Die Einsatzkräfte sind in Schutzanzügen mittlerweile in das abgesperrte und isolierte Labor eingedrungen und haben die Schadstoffe sicher verpackt. Ausgelaufene Flüssigkeiten wurden per Bindemittel gebunden. Eine Spezialfirma kümmert sich nun um die fachgerechte Entsorgung der Chemikalien. Der Feuerwehreinsatz steht damit kurz vor dem Abschluss.
Klahre betonte: "Die Lage ist unter Kontrolle."
Feuerwehreinsatz an HTW Dresden: Keine Gefahr für Personen im Gebäude
Eine Gefahr für Personen innerhalb des Gebäudes bestand nach aktuellem Stand nicht. Auch der Schulbetrieb konnte normal weiterlaufen.
Constanze Elgleb, Pressesprecherin der HTW Dresden, erklärte gegenüber TAG24, dass es sich bei dem betroffenen Labor im Keller des Hauptgebäudes um ein Werkstofflabor handelt, dass üblicherweise von den Studenten der Fakultät Maschinenbau genutzt wird.
Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen derweil noch nicht vor.
Erstmeldung vom 27. März, 10.20 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 11.30 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: Threads/@feuerwehr_dresden

