Mehrere Reanimationseinsätze: Feuerwehr und Rettungsdienst kommen nicht zur Ruhe
Dresden - Am Freitag waren Feuerwehr und Rettungsdienst bei mehreren Reanimationseinsätzen im Einsatz.
Wie die Dresdner Feuerwehr in einer Pressemitteilung erklärte, gab es am Freitag alle Hände voll zu tun.
In einem Fall wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes in eine Sporthalle gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag die betroffene Person bereits leblos am Boden.
Die Reanimationsmaßnahmen waren durch die Besatzung eines Rettungswagens eingeleitet worden. Die Feuerwehr unterstützte sowohl im Rahmen eines strukturierten High-Performance-Teams als auch beim Transport des Patienten in den Rettungswagen.
Bei diesem Einsatzkonzept übernehmen mehrere Einsatzkräfte klar definierte Aufgaben, um die Maßnahmen koordiniert, parallel und ohne Zeitverlust durchzuführen.
Ein weiterer Einsatz erforderte das Zusammenwirken mehrerer Ersthelfer sowie von Kräften des Rettungsdienstes und der Stadtteilfeuerwehr Weixdorf, die bereits vor dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr vor Ort waren. Die Reanimation wurde unverzüglich fortgeführt. Auch hier kam ein High-Performance-Team zum Einsatz, in das alle verfügbaren Kräfte eingebunden wurden.
Nach dem Wiedererlangen eines Spontankreislaufs wurde die Person aus dem Kellergeschoss gerettet und zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Der anschließende Transport in ein Krankenhaus erfolgte unter fortlaufenden Reanimationsbedingungen.
Angehörige vor Ort durch Polizei und Feuerwehr betreut
Neben Kräften der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehren wurden auch qualifizierte Ersthelfer eingebunden, die über eine sogenannte Lebensretter-App alarmiert wurden.
Parallel zu den medizinischen Maßnahmen wurden Angehörige betreut. Im weiteren Verlauf übernahmen die Polizei sowie ein Kriseninterventionsteam die Betreuung vor Ort.
Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa
