Spektakulärer Rettungseinsatz! Hündin "Mara" aus Rohr gerettet
Laubegast - Aufatmen in Dresden-Laubegast! Die elfjährige Hündin, die am Vormittag auf der Jagd nach einem Wildtier in einem 20-Meter-Rohr stecken geblieben war, konnte gerettet werden. In der Metallröhre befand sich überraschenderweise noch ein weiteres Tier.
Mehrere Stunden lang war der Belgische Schäferhund in einem etwa 20 Meter langen Rohr nahe dem "toom"-Baumarkt direkt unter einer asphaltierten Straße gefangen gewesen. Offenbar war der Vierbeiner einem Dachs nachgejagt und dabei in das Metallrohr geraten.
Aus eigener Kraft gelang es der Hündin nicht, sich zu befreien.
Ein Bagger des Technischen Hilfswerkes hob dann die Erde im Bereich aus, wodurch man schließlich an das etwa zwei bis drei Meter tief liegende Metallrohr, in welchem das Tier steckte, herankam.
Gegen 13.30 Uhr dann die gute Nachricht: Hündin "Mara" konnte gerettet werden und ist wohlauf.
Die Rettung war alles andere als leicht, von keiner Seite bestand ein direkter Zugang zur Hündin, hieß es zuvor seitens der Feuerwehr. Damit die Hündin nicht erstickte, wurde mit einem Lüfter Frischluft in das Rohr geblasen.
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Hündin und Dachs steckten gemeinsam im Rohr fest
Ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) wurde hinzugezogen, der mögliche Rettungswege und technische Maßnahmen prüfte, um den Schäferhund aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Mithilfe eines Laserentfernungsmessers wurde zunächst die Position des Tieres im Rohr ermittelt. Dann rückte schwere Räum- und Bergetechnik in Form eines THW-Baggers auf den "toom"-Parkplatz an. Damit wurde der darüberliegende Boden abgetragen.
"Die letzten Zentimeter wurden vorsichtig mit Muskelkraft und Schaufeln freigelegt", erklärte die Feuerwehr. Währenddessen stellten die Retter fest, dass sich auch der Dachs noch im Rohr befand.
Kurz darauf konnte Mara mit Unterstützung ihres Herrchens gerettet werden. Sie blieb glücklicherweise unverletzt. Der Dachs hätte hingegen eher "wenig Interesse" an den Rettungsmaßnahmen gezeigt und sich erst später in einem ruhigen Moment herausgetraut.
Insgesamt 20 Kräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt - darunter THW, Polizeibehörde und Berufsfeuerwehr.
Originalartikel 12.16 Uhr, zuletzt aktualisiert um 15.17 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage/xcitepress/Benedict Bartsch (2)

