Mehr als 100 Einsätze: Dresdner Feuerwehr zieht Silvester-Bilanz

Dresden - Die Dresdner Feuerwehr hatte in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun. Trotzdem sind die Kameraden erleichtert - alles in allem seien die vergangenen 24 Stunden "sehr friedlich" verlaufen.

Die Dresdner Feuerwehr war in den vergangenen 24 Stunden sehr gefragt.  © Roland Halkasch

Bereits bevor das große Knallen um Mitternacht losging, mussten die Einsatzkräfte immer wieder ausrücken, erklärte Feuerwehrsprecher Michael Klahre. Grund dafür war der Schneefall, der am frühen Mittwochnachmittag einsetzte und zu glatten Straßen führte.

Demnach gab es aufgrund dessen ganze 22 Notrufe in Dresden (acht Einsätze) sowie in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Je dunkler es wurde, desto mehr wurde in der Nacht die 112 gewählt. Vor allem kamen zu den Glätteunfällen mit voranschreitender Zeit auch immer mehr Brand- (mehr als 100) und Notfallrettungseinsätze (etwa 50) im gesamten Leitstellenbereich dazu.

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Allein in Dresden gab es ganze 32 Rettungseinsätze. Dabei ging es unter anderem um Alkoholvergiftungen, Verbrennungen an Händen, Armen, Beinen und im Gesicht durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern sowie Verletzungen aufgrund von Gewalt.

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53 Silvester-Brandeinsätze in Dresden

Vor allem brennende Müllcontainer – wie hier an der Robinienstraße – hielten die Dresdner Feuerwehr auf Trab.  © Roland Halkasch

Ganze 68 Mal musste die Dresdner Feuerwehr aufgrund von Bränden ausrücken - 53 Einsätze davon standen im Zusammenhang mit der Silvesternacht.

Besonders zwischen 0 Uhr und 4 Uhr waren die Kameraden gefragt. In dieser Zeit "mussten zahlreiche Einsatzstellen parallel abgearbeitet werden", erklärte Klahre weiter. "Den Schwerpunkt bildeten erneut Brände von Müllcontainern und Abfallbehältern" sowie "nicht vollständig abgebrannte Feuerwerkskörper."

Der größte Einsatz der Nacht ereignete sich gegen 2.56 Uhr auf der Tittmannstraße in Striesen. Dort war auf dem Balkon einer Erdgeschosswohnung ein Brand ausgebrochen, der sich schließlich auf die Wohnung ausweitete. Zwei Personen wurden dabei verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

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Obwohl die Silvesternacht mittlerweile vorbei ist, haben die Kameraden weiterhin alle Hände voll zu tun, um zum Beispiel brennende Müllcontainer zu löschen. "Wir rechnen damit, dass es in den kommenden 24 Stunden zu weiteren Brandeinsätzen kommen wird", so Klahre.

Was die Feuerwehrleute freut: Zum aktuellen Zeitpunkt liegen den Brandbekämpfern keine Angriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht vor.

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