Waldschlößchenbrücke gesperrt: Jugendliche sorgen für mehrstündigen Großeinsatz

Dresden - Zwei Jugendliche haben in der vergangenen Nacht für einen mehrstündigen Großeinsatz der Dresdner Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes an der Waldschlößchenbrücke gesorgt.

Die Waldschlößchenbrücke wurde vergangene Nacht gesperrt. (Archivbild)
Die Waldschlößchenbrücke wurde vergangene Nacht gesperrt. (Archivbild)  © Steffen Füssel

Wie die Polizei am heutigen Freitagmorgen mitteilt, seien die zwei Mädchen im Alter von 14 und 17 Jahren gegen 0.45 Uhr auf einen Brückenbogen geklettert und hätten sich dann oben hingesetzt. Einem Fußgänger fiel die gefährliche Situation auf. Er alarmierte die Beamten daraufhin.

Die Uniformierten rückten sofort mit mehreren Streifenwagen an und sperrten die Zufahrten zur Brücke. Bis in die Morgenstunden dauerte der Einsatz anschließend an. Bis kurz vor 7 Uhr war die Waldschlößchenbrücke deshalb gesperrt.

Polizisten einer speziellen Verhandlungsgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen sprachen zu den Mädchen.

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Die 14-Jährige entschloss sich daraufhin zügig, von der Brücke herunter zu klettern. Eine Notärztin untersuchte die Jugendliche daraufhin.

Die 17-Jährige ließ sich mehr Zeit. Doch auch sie konnte am Ende überzeugt werden, sich freiwillig nach unten zu begeben. Dafür kam eine Drehleiter der Feuerwehr zum Einsatz. Das Mädchen wurde ebenfalls medizinisch untersucht.

Eine suizidale Absicht kann ausgeschlossen werden.

So endete der nächtliche Großeinsatz ohne schlimmere Folgen.

Titelfoto: Steffen Füssel

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