Zahlreiche Feuerwehreinsätze am Neujahrstag: Laubenbrand legt Bahnverkehr lahm

Dresden - Ein Brand nahe der Gleisanlagen am Bahnhof Dresden-Reick hat am Neujahrsabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Gartenlaube geriet in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an, der Bahnverkehr musste aus Sicherheitsgründen zeitweise unterbrochen werden.

Die Feuerwehr Dresden war am Neujahrstag zu zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet unterwegs. (Archivbild)
Die Feuerwehr Dresden war am Neujahrstag zu zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet unterwegs. (Archivbild)  © Feuerwehr Dresden

Der Brand steht exemplarisch für einen arbeitsreichen ersten Tag des Jahres 2026 für Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt.

Nach Angaben der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte innerhalb von 24 Stunden zu insgesamt 15 Brandeinsätzen sowie 15 Hilfseinsätzen aus.

Zusätzlich wurde ein Fehlalarm einer automatischen Brandmeldeanlage in einem Wohngebäude registriert.

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Im Verlauf des Tages mussten die Einsatzkräfte unter anderem sechs brennende Papiercontainer und Mülltonnen löschen, in die offenbar Feuerwerkskörper geworfen worden waren.

Gleich mehrere Brände in Kleingartenanlagen hielten die Einsatzkräfte auf Trab

Der Brand einer Gartenlaube führte am Neujahrsabend zu einer Sperrung der Bahngleise.
Der Brand einer Gartenlaube führte am Neujahrsabend zu einer Sperrung der Bahngleise.  © Feuerwehr Dresden

Bereits um 17.55 Uhr war der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Albertstadt zu einem Brand in einem Kleingartenverein an der Bärnsdorfer Straße alarmiert worden.

Dort stand ein etwa zwei Quadratmeter großer Holzunterstand in Flammen. Die Feuerwehr verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gelände und löschte den Brand mit einem Strahlrohr.

Beim Einsatz am Rudolf-Bergander-Ring setzten die Einsatzkräfte zwei Strahlrohre ein. Die Gartenlaube wurde im Verlauf der Löscharbeiten vollständig abgerissen und abschließend mit Löschschaum abgedeckt.

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Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Neben den Brandeinsätzen sorgte auch das Wetter für zusätzliche Arbeit

Für den 2. Januar warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde. Erste Ausläufer erreichten das Stadtgebiet bereits in der Nacht.

Gegen 23.12 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Löbtau sowie der Stadtteilfeuerwehr Kaitz auf die Boderitzer Straße alarmiert. Dort waren mehrere Bäume umgestürzt - einer davon fiel in eine Telefonleitung. Mit Motorkettensägen beseitigten die Einsatzkräfte die Gefahrenstellen.

Der Rettungsdienst verzeichnete insgesamt 231 Einsätze. In 77 Fällen war ein Notarzt erforderlich. Der Rettungshubschrauber wurde siebenmal alarmiert, zudem führten die Einsatzkräfte 46 Krankentransporte durch.

Titelfoto: Feuerwehr Dresden

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