Dresden - Nach den Sternen greifen: Das geht seit 50 Jahren am Hornweg in der Sternwarte Gönnsdorf.
Um das Jubiläum gebührend zu feiern, blickte der Verein Sternwarte Dresden-Gönnsdorf (25 Mitglieder) am Samstag auf die bewegte Geschichte des Observatoriums zurück.
1976 eingeweiht, galt es bis 2006 als ein Astro-Stützpunkt der TU Dresden. "Doch wegen der steigenden Luftverschmutzung suchte die Uni einen neuen Standort", weiß Sternwarten-Urgestein Renate Franz (85).
Damit die Warte nicht verfällt, hat sie sich 2008 gemeinsam mit anderen Hobby-Astronomen aus dem Ort zusammengeschlossen und kümmert sich seither um den Erhalt und "die Kinder und Jugendlichen, die ein Faible für die Astronomie haben", so die 85-Jährige.
Infos: sternwarte-goennsdorf.de