"Golden Versailles" und dunkle Kapitel: Die Lebensbeichte des Roko Chandelier
Dresden - Sein Label "Golden Versailles" prangt schon auf einem Wodka und auf einem Monopoly-Spiel. Der Dresdner Modeverkäufer lebt seinen Traum von barocker Opulenz als Gesamtkunstwerk aus - unter dem Namen Roko Chandelier. Wer wirklich hinter dieser Figur steckt, was er erlebt hat und wofür sein Herz schlägt - das verrät er in seiner Autobiografie "Der Wandel im Spiegel". Sie erscheint an seinem Geburtstag - am 19. Mai.
"Ich habe das Buch schon seit 2020 im Kopf. Auslöser, es schließlich zu schreiben, war, als ich erfuhr, dass meine Schwester sexuell missbraucht worden war", erklärt Roko.
"Ich weiß aus eigener Erfahrung, was das in einer Kinderseele anrichten kann." Schonungslos erzählt der heute selbstbewusste junge Mann von einer Kindheit, die von der Alkoholsucht der Mutter und der Tyrannei des Vaters überschattet war.
Ob Magenverkleinerung, sein Bekenntnis zur Homosexualität oder Selbstmordversuche - Chandelier verschweigt nichts.
"Ich gebe meine Stimme und mein Gesicht nicht für Applaus - sondern als Zeichen für Mut, Stil und Würde. Für all jene, die glauben, sich selbst verloren zu haben."
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Das Buch (150 Seiten) kann ab 1. Mai bei Amazon oder unter www.rokokos-golden-versailles.de bestellt werden, als Taschenbuch für 22,95 Euro, Hardcover für 24,95 Euro oder E-Book für 9,95 Euro. Pro verkauftes Exemplar spendet Roko einen Euro ans Tierheim in Freital und den Verein Hörnchenhausen.
Titelfoto: Bildmontage: Eric Münch
