Dresden - Noch gibt es einen kleinen Abschnitt am Terrassenufer (in Altstadtrichtung), wo Autos am Straßenrand parken dürfen. Geht es nach den Grünen, werden diese Parkplätze gestrichen: Grund ist die Unfallgefahr für Radfahrer.
Auf Höhe des Bertolt-Brecht-Gymnasiums endet der bestehende Radstreifen am Terrassenufer - zugunsten von Parkplätzen.
Ein Risiko, sagt Stadtbezirksbeirat Niclas Rentschler (26, Grüne): "Radfahrende müssen ausreichend Abstand zum Auto halten, sonst besteht die Gefahr, dass Autofahrer sie beim Aussteigen mit der Autotür erfassen."
Fädeln sich Radler am Terrassenufer in den Mischverkehr ein oder fahren auf dem anliegenden Fußweg, würden Sicherheitsabstände oft nicht eingehalten. Die Grünen bringen deshalb einen Antrag im Stadtbezirksbeirat Altstadt ein.
OB Dirk Hilbert (54, FDP) soll "ein sicheres und komfortables Radfahren" ermöglichen, laut Rentschler bestenfalls durch Wegfall der Parkplätze. "Ich bin zuversichtlich, dass der Vorschlag angenommen wird."
In der Tat passieren sogenannte "Dooring-Unfälle" häufiger in Dresden.
Nach Polizeiangaben waren es vergangenes Jahr 18, dieses Jahr bislang einer. Plant das Rathaus schon Maßnahmen dagegen? Darauf bekam TAG24 gestern keine Antwort.