Dresden - In den sozialen Medien wird geschimpft, Kinder und Eltern machen vor Ort große Augen: Wo früher der beliebteste Skate-Park Dresdens war, ist nun ein Schuttberg, auf dem zwei Bagger thronen.
Der Abriss an der Lingnerallee passiert dabei nach Plan. Nach mehr als 20 Jahren war die Anlage verschlissen, Elemente entpuppten sich als sinnlos oder lebensgefährlich.
So endete etwa eine harmlose Hügelpiste für Kinder auf Skates oder Fahrrad in einem meterhohen Abgrund zur Skate-Bahn für Erwachsene.
"90 Prozent des Abrisses sind bereits abgeschlossen. Auch der Boden für die Erweiterung des Asphalts ist ausgehoben", berichtet eine Rathaussprecherin.
Nachdem der Schutt beseitigt und der "Schotterunterbau eingebracht" sind, soll der Wiederaufbau beginnen und "etwa drei bis vier Monate dauern".
Im Zuge von Abriss und Erneuerung der Anlage wird auch der im Untergrund verlaufende Kaitzbach wieder freigelegt.
Damit aus dem gestern noch zubetonierten Areal in Zukunft ein begrünter Park wird, in dem man verweilen und skaten kann.