Hier wurde die Blockschokolade erfunden: Fabrik-Ruine wird zum Familientreff

Dresden - Schokolade wird in der Fabrik an der Hopfgartenstraße in der Johannstadt schon lange nicht mehr produziert. Trotzdem könnte die Ruine bald wieder für glückliche Kinder und Erwachsene sorgen. Denn ab Februar wird sie zu einem Familienzentrum umgebaut.

Die Zeiten als Ruine sind für die ehemalige Schokoladenfabrik bald vorbei.
Die Zeiten als Ruine sind für die ehemalige Schokoladenfabrik bald vorbei.  © Alexander Pötzsch Architekten

2018 hatte der Kinderschutzbund Dresden das Grundstück gekauft, auf dem bis 1953 Schokolade und Marzipan produziert und Kaffee geröstet wurde - und im Jahr 1923 die Blockschokolade erfunden worden sein soll.

Nun sollen an gleicher Stelle Bibliothek, Begegnungsstätte für Jugendliche, kleines Konferenzzentrum und Räumlichkeiten für die Intensivwohngruppe "Trampolin" entstehen.

Außerdem sollen die Geschäftsstelle des Kinderschutzbunds und verschiedene Beratungsstellen einziehen.

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"Derzeit kann man sich nur schwer vorstellen, dass in dem zum Teil ruinösen Gebäude bereits 2023 Hilfen für Jung und Alt aus einer Hand angeboten werden, aber wir sind optimistisch, dass uns dies gelingt", sagt Geschäftsführerin Heike Heubner-Christa (56).

So sieht der Entwurf für den Hof des neuen Familienzentrums aus.
So sieht der Entwurf für den Hof des neuen Familienzentrums aus.  © Alexander Pötzsch Architekten
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Finanziert wird das Projekt mit knapp 4,2 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln. Die kommen zu 90 Prozent von Bund und Land, der Rest aus der Stadtkasse.

Titelfoto: Alexander Pötzsch Architekten (2)

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