Jetzt rückt der Tunnel nach Prag näher: Fahrzeit soll sich drastisch verkürzen

Dresden - Das Bundesverkehrsministerium hat die Planungsunterlagen für die Bahnstrecke Berlin-Prag übergeben.

Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (61, CDU) freut sich sichtlich über das anstehende Projekt.
Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (61, CDU) freut sich sichtlich über das anstehende Projekt.  © Fotomontage: Kristin Schmidt, imago images/Martin Wagner

Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (61, CDU) reagierte erleichtert und sprach von einem "ganz wichtigen Signal". Herzstück des Projekts ist ein 30 Kilometer langer Tunnel durch das Osterzgebirge, der die Reisezeit zwischen Dresden und Prag von derzeit 2,5 Stunden auf eine Stunde verkürzen soll.

Die Finanzierung ist jedoch immer noch offen. Schätzungen gehen von einer Summe im unteren einstelligen Milliardenbereich aus.

Im Bundesverkehrswegeplan taucht das Projekt nicht auf. Der Bundestag hat jedoch ein Mitspracherecht bei der Umsetzung von Aus- und Neubauvorhaben des Bedarfsplans Schiene.

"Werden jetzt die Haushaltsmittel für die nächsten Planungsschritte bereitgestellt, bleibt das Zeitfenster für die EU-Förderung und die gemeinsame Umsetzung mit Tschechien offen", erklärte Kraushaar.

Titelfoto: Fotomontage: Kristin Schmidt, imago images/Martin Wagner

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