Schusswaffen, Bargeld und über 100 Kilogramm Cannabis: Polizei lässt Dresdner Drogen-Quartett auffliegen

Dresden - Als Polizisten zwei Drogenkuriere in der Dresdner Innenstadt kontrollierten, ahnten sie womöglich noch nicht, dass sie gleich eine ganze Drogen-Gruppe auffliegen lassen sollten. Schon einen Tag später standen sie vor einem Haftrichter.

Ein Tag, nachdem die Handschellen geklickt hatten, fiel auch schon der Hammer im Gerichtssaal des Amtsgerichts Dresden. (Archivbild)
Ein Tag, nachdem die Handschellen geklickt hatten, fiel auch schon der Hammer im Gerichtssaal des Amtsgerichts Dresden. (Archivbild)  © Fotomontage: Thomas Türpe, Robert Michael/dpa

Wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte, erließ der Gesetzeshüter gegen alle vier Tatverdächtigen einen Haftbefehl erlassen und ließ diesen sogleich vollstrecken.

Einen Tag zuvor erwischten die Beamten der Polizei eine 38-jährige Frau aus Rumänien und einen 26-jährigen Serben beim Transport von Drogen durch die Dresdner Innenstadt. Es folgte die vorläufige Festnahme.

Anschließend wurden weitere Ermittlungen eingeleitet, welche noch am selben Tag zu zwei weiteren Komplizen der beiden führten. So konnten ein 45-jähriger Albaner in Freital und ein 41-jähriger Kosovare in Dresden ebenfalls dingfest gemacht werden.

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Außerdem durchsuchte die Polizei fünf Wohnungen und fünf Fahrzeuge in Dresden und Freital, die mit dem Quartett in Verbindung standen - mit großem Erfolg: Insgesamt konnten die Ermittler Cannabis und weitere Substanzen "im dreistelligen Kilogrammbereich, Bargeld im unteren sechsstelligen Bereich" und gefälschte Ausweisdokumente sicherstellen.

Auch zwei Schusswaffen mit scharfer Munition konnten im Besitz der Gruppe gefunden werden.

Ermittlungen der Polizei dauern weiter an

Am 20. Februar, also einen Tag nach der Festnahme, stand das Quartett schließlich vor dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden, welcher noch am selben Tag Haftbefehl gegen sie erließ.

Die Ermittlungen zu dem Fall dauern weiter an.

Titelfoto: Fotomontage: Thomas Türpe, Robert Michael/dpa

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