18. HOPE-Gala in Dresden: Promis verraten, was Hoffnung für sie bedeutet

Dresden - Die 18. HOPE-Gala war ein voller Erfolg: Das Spendenziel von 3 Millionen Euro wurde geknackt, insgesamt kamen an dem Abend 188.422 Euro für das HOPE-Projekt in Cape Town zusammen. Hope bedeutet Hoffnung - für die Menschen in Südafrika, denen die Spenden zugutekommen, aber auch für die prominenten Gäste. TAG24 war vor Ort und hat nachgefragt, was dieses Wort für die Promis bedeutet.

Die Moderatoren des Abends, Ruth Moschner (50, v. l.) und Benjamin Bieneck (43), gemeinsam mit HOPE-Gala-Initiatorin Viola Klein (68).  © Tobias Koch

Die Moderatoren Ruth Moschner (50) und Benjamin Bieneck (43) haben die Gäste durch den Abend begleitet.

Für Benjamin (von Ruth liebevoll "Benji" genannt) ist eine Sache ganz klar: "Hoffnung bedeutet für mich Antrieb, ohne Hoffnung kann ich nichts machen."

Der 43-Jährige war zudem besonders großzügig. Gemeinsam mit seiner Familie spendete er 75.000 Euro an das Projekt in Südafrika. Bereits im vergangenen Jahr hatte er HOPE 50.000 Euro zugutekommen lassen.

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Moschner engagiert sich bereits seit 20 Jahren für das HOPE-Projekt in Cape Town. "Wenn wir keine Hoffnung haben, dann ist wirklich alles vorbei", sagte die Entertainerin, die sich selbst als sehr optimistische Person beschrieb.

Für HOPE-Gala-Initiatorin Viola Klein (68) bedeutet Hoffnung, wenn viele Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen.

Dass die Benefizveranstaltung in Dresden und damit "nicht in Berlin oder München" stattfindet, ist für Klein zudem etwas ganz Besonderes. Sie zeigte sich stolz darauf, dass sich aus dem HOPE-Projekt etwas so Großes entwickelt hat.

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Tramfluencer Maik Zeuge bewies sich als prominenter Losverkäufer

Tramfluencer Maik Zeuge (48) bewies sich als prominenter Losverkäufer.  © privat/Maik Zeuge

Für die langjährige GZSZ-Schauspielerin Gisa Zach (52) war die Gala in diesem Jahr eine Premiere. Sie zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Organisation: "Ich finde diese Stiftung und alles, was sie schon geleistet haben, wirklich enorm. Wenn man sich durchliest, was die alles dort aufgebaut haben in Südafrika, ist das wirklich unfassbar toll."

Hoffnung bedeutet für die 52-Jährige, die Kraft zu finden, immer weiterzumachen und sich nicht entmutigen zu lassen.

Auch ein echter Dresdner besuchte die Veranstaltung: Tramfluencer Maik Zeuge (48) war als prominenter Losverkäufer im Einsatz. Doch bevor er sich als Glücksfee beweisen konnte, nahm er sich Zeit für ein Gespräch mit TAG24.

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Für ihn war es nicht das erste Mal bei der Gala: "Es geht um Menschen und das ist mir extrem wichtig geworden, um den Leuten auch Mut zu machen, dass Helfen auch einfach sein kann. Und dafür möchte ich heute da sein, präsent sein, um zu zeigen, dass es gar nicht schwer ist."

Für ihn bedeutet Hoffnung vor allem eines: "Das Dasein, das Gesundsein. Gesundheit ist das Wichtigste, was wir haben, und das wünsche ich eigentlich jedem."

GZSZ-Schauspielerin Gisa Zach (52) besuchte die HOPE-Gala in diesem Jahr zum ersten Mal.  © Imago/Andreas Weihs
Jan Josef Liefers (62) forderte Viola Klein während seiner Performance zu einem Tanz auf.  © Tobias Koch

So war der Abend der 18. HOPE-Gala

Jan Josef Liefers sorgte gemeinsam mit seiner Band Radio Doria und seiner Frau Anna Loos (55) für Gänsehautmomente.  © HOPE-Gala von Marcus Hartelt

Die 18. HOPE-Gala bot den Gästen unterdessen ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen musikalischen Höhepunkten.

"The Voice Kids"-Star Bjarne (13) begeisterte gemeinsam mit dem "Youth of HOPE"-Chor der Musikschule Goldenes Lamm Dresden das Publikum.

Für eine besondere Premiere sorgte Kathy Kelly (63). Gemeinsam mit dem Dresdner Ensemble "Camerata Musikus(s)" präsentierte sie ihr Können als Interpretin barocker Musik.

Den krönenden Abschluss des Abends bildete Jan Josef Liefers (62) mit seiner Band Radio Doria. Mit ihrer Performance brachten sie das Publikum zum Tanzen. Für eine besondere Überraschung sorgte Liefers zudem bei einem gemeinsamen Duett mit seiner Frau Anna Loos (55).

Ein weiterer Höhepunkt: die Verleihung des HOPE-Awards, der in diesem Jahr bereits zum 16. Mal vergeben wurde. Die Auszeichnung ging an die Frauen- und Menschenrechtsorganisation SOLWODI -"Solidarity for Women in Distress".

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Kathy Kelly (63) stand gemeinsam mit dem Dresdner Ensemble "Camerata Musikus(s)" auf der Bühne.  © HOPE-Gala von Marcus Hartelt
Der HOPE-Award ging an die Frauen- und Menschenrechtsorganisation SOLWODI - "Solidarity for Women in Distress".  © HOPE-Gala von Marcus Hartelt

Das HOPE-Projekt in Cape Town

Die Spenden, die während der 18. HOPE-Gala gesammelt wurden, kommen dem HOPE-Projekt in Cape Town zugute.  © Tobias Koch

Im Jahr 2001 gründete Pfarrer Stefan Hippler (66) das HOPE-Projekt in Cape Town. Fünf Jahre später wurde die von Viola Klein ins Leben gerufene HOPE-Gala erstmals veranstaltet.

Was einst als Gesundheits- und Bildungsprogramm begann, hat sich mittlerweile zu einem umfassenden Hilfsangebot entwickelt.

Neben der medizinischen Versorgung und der Bildungsförderung stehen heute auch Ausbildungsmöglichkeiten und soziale Unterstützung im Mittelpunkt.

Jedes Jahr profitieren Tausende Menschen in Südafrika von den verschiedenen Angeboten.

Ziel der Arbeit ist es, Kindern und Familien in schwierigen Lebenssituationen zu helfen, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern und ihnen langfristig neue Perspektiven zu eröffnen.

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