Mit Pauken und Protest: Hunderte neue Offiziere verabschiedet

Dresden - Mit Pauken und Trompeten wurden am Mittwoch knapp 700 Soldaten der Offizierschule des Heeres (OSH) feierlich auf dem Theaterplatz verabschiedet. Etwa fünf Monate intensiver Offiziers-Lehrgang liegen hinter den insgesamt 570 Männern und 116 Frauen.

Während der Offiziers-Feier auf dem Theaterplatz skandierte die Initiative Antimilitarismus "Kein Werben fürs Sterben!"  © Thomas Türpe

Hier auf dem Stundenplan: Führung in der Verteidigung, Sportlichkeit, Politik und Wehrrecht. Jetzt folgt der Einzelkämpfer-Lehrgang.

Brigadegeneral und Kommandeur der OSH Stephan Willer (55) würdigte die Soldaten als "Offiziere der Generation Zeitenwende". Sie würden die Bundeswehr neu prägen.

Auch Landtagsvizepräsidentin Ines Saborowski (58, CDU) gratulierte den jungen Soldaten. Bei Hochwasser oder Waldbränden habe sich gezeigt: "Auf sie ist Verlass."

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Leutnant Katharina Beck wurde mit dem Erwin-von-Witzleben-Preis gewürdigt

Brigadegeneral Stephan Willer (50, l.) und Landtagsvizepräsidentin Ines Saborowski (58, CDU) gratulierten den jungen Soldaten zum Abschluss des Offizier-Lehrgangs.  © Thomas Türpe

Mit dem Erwin-von-Witzleben-Preis, der seit 2017 herausragende Leistungen würdigt, wurde Leutnant Katharina Beck geehrt.

Sie kehrte 2022 mit Beginn des russischen Angriffskrieges aus Finnland zurück, um in Deutschland Soldatin zu werden.

Begleitet wurde die Feier von einer Demo der Initiative Antimilitarismus. Die Teilnehmer hielten Banner mit "Nein zur Wehrpflicht" und "Kein Werben fürs Sterben" hoch.

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