Das Auge trinkt nicht immer mit: Blindverkostung! Hier kommt der Wein in schwarzen Gläsern

Dresden - Wein aus schwarzen Gläsern? Das Restaurant "Kastenmeiers" im Kempinski bietet ein neues Geschmackserlebnis an - die Blindverkostung von Wein.

Bar-Chef Finn Merbt (23, r.) und Gerd Kastenmeier (57) bieten Blindverkostungen für bis zu 15 Personen an.  © Eric Münch

Ausnahmsweise trinkt dabei das Auge nicht mit - nur Nase und Gaumen kommen bei der Wahrnehmung von Aromen zum Einsatz.

Das ist sowohl für Weinkenner als auch Anfänger eine Herausforderung.

"Viele Menschen fühlen sich anhand der Weinvielfalt im Handel überfordert und kaufen einfach nach Etikett", weiß Wirt Gerd Kastenmeier (57).

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"Oder sie wählen einen besonders teuren Wein." Der sollte gut sein, muss er aber nicht!

"Mit der Blindverkostung für zwei bis 15 Personen wollen wir eine Orientierung geben, damit jeder herausfindet, was ihm schmeckt."

Kastenmeier verrät: "Mein Vater war Brauer, meine Mutter Köchin, aber über Wein habe ich zu Hause nichts gelernt. Die Liebe zum Wein kam mit dem Beruf. Inzwischen ist aus dem Hobby eine Passion geworden und geht so weit, dass ich mit befreundeten Winzern in Österreich und Südafrika selbst Weine kreiere und sie als exklusive Hausweine für mein Restaurant mitbringe."

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Für die Blindverkostung wird der Wein in schwarze Gläser gefüllt.  © Eric Münch

Eine Blindverkostung im "Kastenmeiers" beginnt bei sechs Weinen zum Preis von 39 Euro. Begleitend können Kleinigkeiten aus der Snack-Karte bestellt werden. Termine nach Gästewunsch: info@kastenmeiers.de

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