Dresdnerin Cornelia Rabeneck wird neue SKD-Verwaltungschefin: "Ein Herzensanliegen"

Dresden - Weibliche Verstärkung für die Chefetage der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD): Wie der Museumsverbund mitteilt, wird Cornelia Rabeneck, Jahrgang 1972, ab August neue kaufmännische Direktorin. Die gebürtige Dresdnerin folgt damit auf Dirk Burghardt, der aus eigenem Wunsch in das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus wechselt.

Cornelia Rabeneck (Jg. 1972) führt ab August die Geschäfte der Staatlichen Kunstsammlungen.
Cornelia Rabeneck (Jg. 1972) führt ab August die Geschäfte der Staatlichen Kunstsammlungen.  © Montage: Anja Puechel (2)

Rabeneck wurde von einer unabhängigen Findungskommission als Nachfolgerin von Burghardt empfohlen. SKD-Generaldirektorin Marion Ackermann sprach von einer ausgezeichneten Wahl.

Cornelia Rabeneck habe "einen beeindruckenden Werdegang, kommt aus Sachsen und bringt zugleich, aus der Perspektive der Hochschulverwaltung, einen frischen Blick von außen mit."

Sie sei sicher, dass Rabeneck dank ihrer herausragenden Qualitäten die mannigfaltigen Herausforderungen, vor die ein global agierender Museumsverbund wie die SKD sich gestellt sehe, bewältigen wird und die so vielgestaltigen Kunstsammlungen in die Zukunft führen wird.

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Rabeneck freut sich auf die Aufgabe, die SKD durch eine Zeit starker Veränderungen zu führen. Die Sammlungen prägen seit jeher das Bild und die Kultur ihrer Heimatstadt: "Es ist mir ein Herzensanliegen, diese Tradition zu erhalten und gleichzeitig zukunftsfähig zu gestalten."

Die gelernte Diplomkauffrau studierte unter anderem Betriebswirtschaftslehre. Seit 2004 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen in der Verwaltung des Dresdner Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden.

Titelfoto: Montage: Anja Puechel (2)

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