Happy End im Finanzkrimi: Moosmutzel-Retter wollen feiern

Dresden - (Vorsichtiges) Aufatmen im Dresdner Moosmutzelhaus: Nach monatelangem Bangen verkündete OB Dirk Hilbert (54, FDP) die finanzielle Absicherung des Jugendtreffs in Löbtau, wie es der Stadtrat zuvor beauftragt hatte. Nun will das "Moosi" ein großes Fest feiern und Unterstützern Danke sagen.

Der Betrieb im Moosmutzelhaus an der Hermsdorfer Straße in Löbtau geht weiter.  © Steffen Füssel

Erleichterung bei über 100 Stammkindern, Eltern und den drei Sozialpädagogen, die hauptberuflich in dem beliebten Kinder- und Jugendtreff arbeiten.

"Wir freuen uns sehr, auch viele Kinder kommen strahlend zu uns rein, wissen schon Bescheid", sagen David Morgenroth (37) und Claudia Elle (41). Die anstehende Rettung sei ein positives Zeichen.

Nach Bekanntwerden der städtischen Pläne im vergangenen Jahr, Fördergelder in Höhe von 185.000 Euro zu streichen, läuft der Betrieb im Moosmutzelhaus nur noch eingeschränkt mit verkürzten Öffnungszeiten.

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Nach mehreren Vertagungen sprach sich eine Mehrheit im Rat quasi in letzter Sekunde für die Rettung aus, zwei andere betroffene Jugendtreffs – die "Oase" in Kaditz und das "Check Out" in Niedersedlitz – hatten da bereits dichtmachen müssen.

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Die Sozialpädagogen David Morgenroth (37) und Claudia Elle (41) sind erleichtert.  © Norbert Neumann

Nun wollen die "Moosis" ein großes Fest veranstalten und laden alle ein: Am 8. Mai (15 bis 18 Uhr) will sich das Team bei Unterstützern bedanken und 32-jähriges Bestehen feiern.

Dann wird auch endgültig feststehen, ob die Rettung geglückt ist: Als letzte Hürde muss Ende April der Stadtrat noch Hilberts Entwurf für den Nachtragshaushalt zustimmen.

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