Kaiser, Caspar und ein Drache: Multitalent Daniel Tille spielt drei Rollen in einem Sommer

Dresden - Mit der Wiederaufnahme der Musikkomödie "Santa Maria" eröffnete die Comödie Dresden am Freitag die Sommersaison auf Schloss Übigau. Für Schauspieler Daniel Tille (40) war es der Startschuss für einen wahren Bühnenmarathon. In allen drei Stücken des Sommertheaters steht er bis 3. September auf der Bühne - in "Santa Maria" sogar mit seiner Lebensgefährtin, der italienischen Tänzerin Simona Semeraro (29).

Daniel Tille (40) und seine Freundin Simona Semeraro (29) schmettern in "Santa Maria" auf Schloss Übigau die Hits von Roland Kaiser.  © Petra Hornig

Würde Daniel mit seiner Freundin nicht gleich um die Ecke, nämlich in Pieschen, wohnen, könnte er in Übigau ein Zelt aufschlagen. Denn seine Sommertage sind rappelvoll - tags mit Proben, abends mit Vorstellungen.

"Drei Stücke sind schon echt sportlich", lacht Tille. "Aber es ist auch schön, den ganzen Sommer draußen zu sein, mit herrlichem Blick auf die Elbe." Und nicht zu vergessen: "Es ist auch toll, mal drei Wochen mit Simona auf der Bühne zu stehen."

Denn während Daniel nach dem Roland-Kaiser-Hits-Musical ins Fantasy-Fach wechselt und in Michael Endes Klassiker "Die unendliche Geschichte" ins Kostüm des Glücksdrachen Fuchur steigt (ab 26. Juni), arbeitet Simona als Choreografin auf der hessischen Freilichtbühne in Billerbeck.

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In diesem Sommer sind für Daniel aller guten Dinge drei - ab 31. Juli freut er sich auf die Wiederaufnahme des Stückes "Wanderer über dem Nebelmeer", in dem er die Rolle des Malers Caspar David Friedrich spielt.

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Im "Wanderer über dem Nebelmeer" ist Daniel Tille (Mitte) als Maler Caspar David Friedrich zu erleben.  © PR/Robert Jentzsch

Und Daniel gesteht: "Ich war noch nie bei der Kaisermania. Den Film 'Die unendliche Geschichte' habe ich mir ganz bewusst vor unserer Premiere nicht noch einmal angeschaut. Aber für den Caspar war ich viel in der Sächsischen Schweiz wandern. Natürlich auch auf dem Malerweg, und ich habe die Blicke und Ansichten gesucht, die Friedrich in seinen Bildern festgehalten hat."

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