Nach Spott von Schauspiel-Superstar: Semperoper wehrt sich gegen Kritik
Dresden - Ein Hollywood-Star lästert über die Oper - und kassiert nun weltweit Gegenwind. Auch von der Semperoper.
Timothée Chalamet (29, "Dune") hat in einem Interview vergangene Woche gegen Opern- und Balletthäuser ausgeteilt. Er wolle dort nicht arbeiten. Das seien Bereiche, die man künstlich am Leben halte, "obwohl sich niemand mehr dafür interessiert".
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Opernhäuser weltweit kontern auf Instagram mit Humor und Seitenhieben. Auch die Semperoper reagierte mit einem Video-Zusammenschnitt verschiedener Auftritte und der Botschaft: "Opernhäuser sind Orte des lebendigen Austauschs."
Auch auf TAG24-Nachfrage widerspricht Semperopern-Sprecher Oliver Bernau (60) dem Hollywood-Star: "Wir sind überzeugt, dass ein Besuch in der Oper für viele Menschen überraschend unterhaltsam und inspirierend sein kann."
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Zudem sei das Interesse ungebrochen: "Die Semperoper verzeichnet seit Längerem eine Auslastung von weit über 90 Prozent" - und das bereits vor den Aussagen des US-Schauspielers.
Titelfoto: Fotomontage: Norbert Neumann//Norbert Neumann